Die "mellow NOIR"-Naturkosmetik im GALA-Test

In einer Welt der Verschwendung wollte der Gründer von „mellow NOIR“ etwas schaffen, was es in der Naturkosmetik so noch nicht gibt. Das Thema Nachhaltigkeit stand dabei ganz oben auf seiner Liste, weshalb er eine Marke entwickelte, die Kosmetikprodukte aus Kaffeesatz herstellt. Dieser landet schließlich früher oder später im Müll, doch Julian Kösters, der Gründer der Biokosmetik, hat einen Weg gefunden, diesen Rohstoff weiterzuverwenden. Die Besonderheit des Stoffes: Er soll für die Stärkung und Regenerierung der Haut sorgen. Demnach scheint es das ideale Produkt für jeden zu sein, der seine Haut so lange wie möglich jung aussehen lassen möchte. GALA hat die drei Produkte, ein Moisturizer, ein Serum und ein Booster, vorab getestet.  

Die Intention des Gründers von „mellow NOIR“

Die besten Ideen kommen einem unter der Dusche – oder eben beim Kaffeetrinken im persönlichen Lieblingscafé. So war es jedenfalls bei Julian Kösters als er den Grundgedanken von „mellow NOIR“ schuf. Denn während der Weg zum Kaffee langwierig ist, scheint das Vergnügen des Trinkens des Kaffees vergleichsweise kurz. Die Reste der Herstellung, also der Kaffeesatz, landen auf dem Müll. Eine Verschwendung nützlicher Ressourcen, wie Julian Köster empfand. Deshalb beschloss er kurzerhand, daraus hautpflegende Produkte herzustellen. Denn das aus dem Kaffeesatz gewonnene Öl hat laut dem Gründer eine besonders pflegende Wirkung. 

Das verspricht „mellow NOIR“

  • Schnelle Regeneration der Haut
  • Straffes und festes Hautbild
  • Anregung der Kollagenproduktion
  • Nachhaltiges Produkt, hergestellt in Deutschland

Die Produkte und ihre Anwendung

Von „mellow NOIR“ gibt es drei Produkte für Ihre Haut: Ein Vitamin C Serum, einen Concentrated Booster und einen Facial Moisturizer. Das Serum verspricht einen Schutz vor lichtbedingter Hautalterung, der Booster sorgt durch die Hyaluronsäure für die Aufpolsterung von Falten rund um die Augen und der Moisturizer hilft beim Feuchtigkeitshaushalt.

Da die Anwendung von Kosmetikprodukten in der richtigen Reihenfolge eine kleine Wissenschaft für sich ist, gibt es von uns eine kleine Anleitung, welche Reihenfolge für das ideale Ergebnis sorgt.

  • Step 1: Gestartet wird mit dem Vitamin C Serum
  • Step 2: Anschließend kommt der Concentrated Booster für die Augenpartie
  • Step 3: Für die abschließende Pflege kommt der Facial Moisturizer ins Spiel, der für genügend Feuchtigkeit sorgt.

„mellow NOIR“ im GALA-Test

Kosmetikprodukte aus dem Naturbereich sind seit Jahren auf dem Vormarsch und auch mich, GALA-Redakteurin Pia, konnte bereits die eine oder andere Marke überzeugen. Daher war es für mich auch keine Frage, die Produkte von „mellow NOIR“ aus „Die Höhle der Löwen“ zu testen.

Erster Eindruck

Die Produkte werden in einem Karton geliefert, der extra für die drei Flaschen vorgefertigte Vertiefungen hat, damit sie beim Transport nicht verrutschen. Die drei Glasflaschen sehen hochwertig aus, der erste Eindruck stimmt schon mal. Auch die Menge der einzelnen Produkte ist ein Pluspunkt mit 50ml für den Moisturizer, 30ml beim Serum und 15ml beim Booster.

Die Anwendung

Nach ein paar kräftigen Pumpstößen habe ich das erste Produkt auf der Hand. Es ist das Serum mit einer gelblich-milchigen und halbflüssigen Konsistenz. Zu Beginn rieche ich das Kaffeeöl sehr stark heraus, was ich für das Gesicht etwas störend finde. Zunächst fühlt sich mein Gesicht nach dem Auftragen recht klebrig an, das ändert sich aber nach ein paar Minuten, als das Serum vollkommen eingezogen ist. Der Geruch des Kaffeeöls ist aber immer noch wahrnehmbar. Ein absoluter Pluspunkt ist für mich, wie ergiebig das Serum ist, ich brauche nur einen Pumpstoß für das gesamte Gesicht.

Als Nächstes folgt der Booster, der, wie ich später merken werde, mein Favorit ist. Das Konzentrat entnimmt man mithilfe der integrierten Pipette. Ich brauche höchstens drei Tropfen für mein Gesicht, um es mit dem Booster ausreichend zu versorgen. Zwar ist auch hier das Kaffeeöl enthalten, geruchstechnisch merke ich das aber nicht, was ich als sehr angenehm empfinde. Außerdem zieht es schnell ein und hinterlässt keinen unangenehmen Film auf der Haut.

Das finale Testprodukt, der Moisturizer, ist ein Tages- und Nachtfluid, und das merke ich sofort. Er hat eine flüssigere Konsistenz und auch hier bemerke ich sofort den starken Geruch des Öls, der leider auch nach 30 Minuten noch nicht verflogen ist. Gegen Kaffeegeruch ist nichts einzuwenden, doch für die Haut empfinde ist es als unpassend, besonders am Abend. Meine Haut fühlt sich nach dem Auftragen auf jeden Fall genährt an, jedoch auch ein bisschen klebrig wie bei Sonnencreme. 

Mein persönliches Fazit

Wer den Geruch von Kaffee liebt, wird diese Produkte vergöttern. Wie bereits erwähnt, ist der Booster mein absoluter Favorit – hauptsächlich wegen des fehlenden Kaffeeölgeruchs, aber auch wegen seiner Konsistenz, seiner Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure und Kirschblütenextrakt und des angenehmen Hautgefühls nach der Anwendung. Besonders der Gedanke der Nachhaltigkeit macht jedoch alle drei Produkte sehr attraktiv.

Sie haben eine Folge verpasst oder wollen einen Überblick? Alle weiteren Infos zu "Die Höhle der Löwen" gibt es hier.

Verwendete Quellen: Die Höhle der Löwen, Vox, mellow NOIR

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