Frau stürzt 17 Meter in die Tiefe und überlebt wie durch ein Wunder

Spaziergang endet dramatisch

Es sollte ein schöner Spaziergang entlang der Küste Cornwalls werden. Doch der endete für Rebekah Crawford im Krankenhaus. Bei einem Sturz in die Tiefe zog sie sich schwerste Verletzungen zu.

"So etwas habe ich noch nie gefühlt"

Die 37-Jährige war im Juni letzten Jahres mit ihrer Familie im beliebten britischen Urlaubsort unterwegs, als der Weg entlang der Klippe vor ihr plötzlich sehr schmal wurde. In dem Moment knickte Rebekah mit ihrem Fuß um und stürzte in die Tiefe. Sie versuchte sich noch am Gras festzuhalten, doch es nützte nichts. “Mein Kopf schlug auf die Felsplatte und das Geräusch und der Schmerz – so etwas habe ich noch nie gefühlt”, erinnert sich Rebekah heute. “Es ging durch meinen ganzen Körper. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht klar, dass ich tatsächlich 17 Meter die Klippe hinuntergefallen war. Ich erinnere mich an das schreckliche Gefühl, zu fallen und nichts unter sich zu haben”, erzählt sie der britischen Tageszeitung “Mirror”.

Auch ihre Schwester Debs, die sie bei dem Spaziergang begleitete, erinnert sich noch genau an den Moment, in dem Rebekah von der Klippe stürzte: “Es ist wie etwas, das man in den Filmen sieht – ein Körper, der einfach frei fällt und an den Felsen abprallt, während sie fällt. Und ich erinnere mich, wie ich über die Klippe schaute und dachte: “Oh mein Gott, meine Schwester ist tot”.”

Bergung war auch für die Rettungskräfte gefährlich

Rebekahs Familie rief umgehend den Notarzt. Kurze Zeit später wurde sie von einem Rettungshubschrauber geborgen. Debs erinnert sich, “wie der Hubschrauber über uns flog und die Cornwall Air Ambulance in Sicht kam, und wie ich erleichtert aufatmete und dachte “Gott sei Dank”.”

Die Klippen in dem Gebiet, in dem Rebekah in die Tiefe stürzte, sind besonders steil, das Gelände unwegsam. Deswegen musste der Rettungshubschrauber auf einer Landzunge in einiger Entfernung landen. Jeremy Griffiths und Pete Storer waren die Rettungssanitäter an dem Tag und mussten den Rest des Weges zu Fuß mit ihrer gesamten medizinischen Ausrüstung zurücklegen. Pete Storer sagte dem “Mirror”: “Es ist definitiv eines der gefährlichsten Gebiete, in denen ich gearbeitet habe. Es gab nur Platz für vier Leute, wir waren auf einen winzigen Vorsprung beschränkt, der über einem steilen Abgrund von über 30 Metern auf dem Felsen hing.”

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 „Der Arzt sagte, dass sie selten jemanden behandeln, der so weit fällt und überlebt." 

Als die Rettungssanitäter Rebekah erreichten, war sofort klar, dass sie große Schmerzen hatte – doch sie hatte den Sturz wie durch ein Wunder überlebt. Mit einer Seilwinde konnte Rebekah schließlich geborgen und ins nahegelegene Krankenhaus geflogen werden. Dort wurde sie zur CT-Untersuchung gebracht: Sie hatte zwar eine Kopfverletzung und sechs Lendenwirbelfrakturen, aber keine inneren Blutungen. Das heißt, dass sie noch nicht einmal operiert werden musste. Rebekah muss einen großen Schutzengel gehabt haben.

“Ich danke Gott für diesen Tag. Wenn ich zwei Meter weiter gefallen wäre, wäre ich direkt vom Rand gefallen. Ich erinnere mich, dass ich dachte, es sei surreal – ich hatte solche Angst, als ich vom Hubschrauber hochgezogen wurde”, erinnert sich die 37-Jährige. “Die Crew war einfach unglaublich, ich verdanke ihnen mein Leben. Der Arzt sagte, dass sie selten jemanden behandeln, der so weit fällt und überlebt.”

Nach fünf Tagen im Krankenhaus wurde Rebekah aus dem Krankenhaus entlassen, musste aber noch mehrere Wochen stabilisiert werden und auf Krücken gehen. Seit dem Vorfall vergangenen Jahres, hat sie den Küstenpfad nicht mehr betreten.



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