Ist das der wahre Grund für den Untergang der Titanic?

War das Weltraumwetter schuld?

Die Tragödie rund um den Untergang der RMS Titanic ist bis heute unsterblich – und zwar nicht nur wegen des Films von 1997. Aber wurde der wahre Grund für die Kollision mit dem Eisberg bisher völlig außer Acht gelassen? Eine Meteorologin hat eine neue Theorie dafür, dass das Riesenschiff vom Kurs abkam: das Nordlicht war schuld!

Hat das Nordlicht den Kompass durcheinander gebracht?

Kaum jemand wüsste, dass der Himmel am Abend der Titanic-Katastrophe vom Polarlicht Auroro borelis erhellt wurde. Wie die kalifornische Forscherin Mila Zinkova im Magazin “Weather” erläutert, könnte das Weltraumwetter, das die wunderschönen Lichteffekte hervorruft, auch den Kompass des Luxusliners durcheinandergebracht haben und die Titanic so auf den minimal falschen Kurs gebracht haben, der in der Kollision mit dem Eisberg und dem Tod von rund 1.500 Menschen endete.

“Selbst wenn der Kompass sich nur um einen Grad bewegt hat, könnte das schon einen Unterschied gemacht haben”, so Zinkova gegenüber “Hakai Magazine”.

Foto geht im Netz viral: Dieser Eisberg soll die Titanic versenkt haben!

Was genau passiert bei Aurora borealis?

Polarlichter entstehen, wenn Sonnenwinde voller energiegeladenen Teilchen, Elektronen und Protonen auf das Magnetfeld der Erde treffen und sich mit den erdeigenen Atomen verbinden. Wie Zinkova vermutet, könnten die geladenen Teilchen die zur Navigation benötigten Geräte durcheinandergebracht haben. Aber nicht nur das. Sie glaubt, dass die geomagnetischen Veränderungen auch die Funkverbindung zu anderen Schiffen außer Gefecht gesetzt haben könnten. Dies würde erklären, warum die Notrufe der Titanic bei vielen Schiffen nicht ankamen.

In ihrer Theorie hat die Magnetfeld-Störung jedoch auch einen guten Punkt: Auch die Navigationsgeräte der RMS Carpathia seien durcheinander, sodass die Rettungboote der Titanic trotz falscher Koordinaten gefunden wurden.

Ob dies der wahre Grund ist, warum die Titanic untergegangen ist? Andere Forscher finden den Ansatz von Zinkova interessant, haben jedoch auch andere Erklärungen für die Hergänge des Schicksalstages. Dass am Abend des 14. April 1912 Nordlichter zu sehen waren, beschreiben allerdings unabhängig voneinander vier Augenzeugen. Es ist also durchaus möglich, dass an der Theorie von Mila Zinkova etwas dran ist.


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