Rom: Papst Franziskus in Krankenhaus eingeliefert

Pontifex in römischer Klinik

Erstmals in seinem gut achtjährigen Pontifikat hat sich Papst Franziskus zu einem medizinischen Eingriff in eine römische Klinik begeben. Wie der Heilige Stuhl am Sonntagnachmittag mitteilte, befindet sich das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Poliklinik Agostino Gemelli. Demnach handelt es sich um eine Operation am Dickdarm. Die Ärzte wollten den Eingriff noch am Sonntag vornehmen.

Papst Franziskus leidet an Darmkrankheit

Franziskus leide nach Vatikan-Angaben an einer Darmkrankheit. Durch diese bilden sich Ausstülpungen in der Darmwand, die sich entzünden können. Ärzte sprechen in diesem Fall von einer Divertikulitis. Sie bereitet den Patienten mitunter Schmerzen oder kann Fieber verursachen. Es ist eine Krankheit, die häufig bei älteren Menschen auftritt. Papst Franziskus ist 84 Jahre alt.

Das Krankenhaus, in dem der Pontifex operiert wird, gehört zur medizinischen und chirurgischen Fakultät der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Rom. Wie das Medienportal “Vatican News” berichtete, wurden dort schon in der Vergangenheit wiederholt Päpste behandelt.

Papst kündigt Reise nach Ungarn und in die Slowakei an

Papst Franziskus hatte am Morgen außerdem angekündigt, Mitte September nach Ungarn und in die Slowakei reisen zu wollen. Am 12. September werde er zunächst an der Abschlussmesse des 52. Eucharistischen Weltkongresses in Ungarns Hauptstadt Budapest teilnehmen. Am selben Tag ist die Weiterreise in die Slowakei geplant. Dort will der 84-Jährige die Hauptstadt Bratislava sowie die Städte Presov, Kosice und Sastin besuchen, wie der Heilige Stuhl mitteilte.

Zu der Abschlussmesse in Budapest wurde der Pontifex schon länger erwartet. Nun habe er die Einladung akzeptiert, teilte der Vatikan weiter mit. Dort tagt zuvor für eine Woche der Eucharistischen Weltkongress. Es wurde auch darüber spekuliert, dass Franziskus Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban treffen könnte. Weitere Details zu der Reise will der Vatikan noch bekanntgegeben. (dpa)



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