Skandalsportler Daniel Köllerer legt beim "Promi-Büßen" Schock-Beichte ab

  • Kurz vor dem Finale bei „Das große Promi-Büßen“ bat Olivia Jones die letzten Promis zum Rapport.
  • Während ein Skandalsportler dunkle Gedanken gestand, beichtete eine TV-„Skandalnudel“ ihre Sexsucht.
  • Derweil brach Elena Miras in Panik aus – und zwei Streithähne gerieten sich in die Haare.

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ProSieben und seine televisionäre Selbstkasteiung steuern langsam aber sicher auf das Ende zu. Bevor „Das große Promi-Büßen“ in der nächsten Folge den Promi mit der wirkungsvollsten TV-Katharsis krönt und mit 50.000 Euro entlohnt, schritt Schuldenerlasserin Olivia Jones allerdings nochmals zur Tat. Bei der martialisch getauften „Runde der Schande“ mussten dieses Mal gleich drei Promis ihre Sünden einräumen. Mit dabei: Skandalsportler Daniel Köllerer, der während seiner Tenniskarriere mit üblen Ausrastern und Beleidigungen Boulevardmedien seitenweise füllte.

Kleinlaut bedauerte der sonst so wortgewaltige Ex-Sportler, es tue ihm leid, seine Eltern blamiert zu haben: „Ich habe verbal danebengegriffen. Das sind Sachen, für die ich mich heute zutiefst schäme.“ Eine Wende in seinem Leben habe erst eingesetzt, als seine Tochter zur Welt gekommen sei, so Köllerer. Sein „Lebensretter“ habe ihm nach einer schweren Zeit samt Tennissperre und dem Tod seiner Mutter wieder Hoffnung auf ein Licht am Ende des Tunnels geschenkt.

„Sie hat mich davor bewahrt, dass ich zu meiner Mama gegangen bin“, stammelte der 38-Jährige. Mittlerweile sei er ein anderer Mensch, nicht mehr „das größte Arschloch auf der Welt“, versicherte Köllerer. Für Olivia Jones klang das überzeugend, weshalb sie die Buße philosophisch schloss: „Hier musst du vor allem Verlieren lernen. Dadurch wirst du zum Gewinner.“

Ennesto Monté berichtet von Alkoholproblemen und Sexsucht

Großes Bedauern über die eigenen Verfehlungen brachte auch Ennesto Monté, die selbsterklärte „Skandalnudel“ der deutschen TV-Landschaft, zum Ausdruck. Er sei „ein großer, großer Egoist“ gewesen, bilanzierte der geläuterte Reality-TV-Star. In der Vergangenheit habe die Krankheit seiner Mutter und der Knastaufenthalt seines Bruders dazu geführt, dass er „niemanden an sich herangelassen“ habe, erinnerte sich Monté.

„Es war mir egal, ob ich lebe oder sterbe“, griff der 47-Jährige zu drastischen Worten. Einzig mit Alkohol und der Befriedigung seiner Sexsucht habe er Momente gehabt, in denen er sein Leben „wirklich genossen“ habe. Diese Verfehlungen hätten letztlich auch dazu geführt, dass er von seiner Frau sitzen gelassen wurde. „Das Schlimmste ist, dass du diese Fehler nicht mehr gutmachen kannst“, bemitleidete sich Monté selbst.

„Ich bekomme fast keine Luft“: Elena Miras verzweifelt an Challenge

Weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, bestellte Olivia Jones auch Daniele Negroni zum Rapport. Oder sollte man besser sagen, Daniele Aggroni? Auf diesen unrühmlichen Namen taufte Jones den einstigen DSDS-Kandidaten, der wegen seiner Wutausbrüche berühmt-berüchtigt ist. Diese Charaktereigenschaft schrieb Negroni seinem Vater zu, den er nie kennengelernt habe. Sein Erzeuger habe seine Mutter geschlagen, wie der 27-Jährige erklärte. Tränen gab es dann auch noch. Nach einem erneuten Ausraster in einer TV-Show habe bei ihm die Erkenntnis eingesetzt, sich ändern zu wollen: „Ich habe meiner Freundin angesehen, wie krass die sich für mich geschämt hat. Das werde ich nie vergessen.“

Trotz all der emotionalen Beichten ihrer Mitstreiter hatte auch Elena Miras ihren großen Auftritt. Eine waghalsige Challenge, bei der sich die Stars an einem Brückenpfeiler abseilen sollten, erwies sich für die Reality-TV-erprobte 30-Jährige als Herkulesaufgabe. Panisch verfiel sie wegen ihrer Höhenangst in Schnappatmung: „Ihr könnt mich ja umbringen, wenn ihr was falsch macht.“ Calvin Kleinen und Daniele Negroni versicherten aber – letztlich zu Recht –, es werde schon nichts passieren. Trotzdem wimmerte Miras, als sie wieder am Boden ankam: „Ich bekomme fast keine Luft.“ Ansonsten setzten alle Kandidatinnen und Kandidaten mehr oder minder klaglos einen Haken hinter die Aufgabe und entgingen so einer Strafe.

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Sollte es also eine harmonische Sendung ohne jede Reibungspunkte werden? Nicht ganz. Für Zoff sorgten am Ende der Ausgabe von „Das große Promi-Büßen“ die Alphatiere Calvin Kleinen und Daniel Köllerer. Ein Ausdauerwettkampf brachte in Letzterem alte Seiten hervor, als er oberlehrerhaft seine Konkurrentinnen und Konkurrenten in die Schranken wies. Kleinen quittierte den Übereifer seines Widersachers erst genervt („Halt doch mal die Fresse, Mann!“) und sorgte dann auch für das Aus Köllerers.

Der Ex-Tennisprofi pfefferte daraufhin genervt den Sandsack zu Boden – ein Verhalten, das ihm beim „Tribunal der Loser“ eine Nominierung für das Duell einbrachte. Dort trifft er ausgerechnet auf Calvin Kleinen. Den Ausgang des Hahnenkampfes verrät aber erst die Abschlussfolge von „Das große Promi-Büßen“. (tsch) © 1&1 Mail & Media/teleschau

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