Volksbank V: achtsame Geldanlage

Ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung setzt auf eine nachhaltige Lebensweise.

Während dabei in der Regel als Erstes an Elektromobilität oder regionale Lebensmittel gedacht wird, kommt das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage oft zu kurz. Laut dem Forum „Nachhaltige Geldanlagen“ werden in Österreich rund 16 Prozent aller Investmentfonds und Mandate unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien verwaltet. Das Volumen nachhaltiger Investmentfonds und Mandaten hat sich alleine in Österreich von 2017 bis 2019 verdoppelt (von rund 15 Mrd. auf knapp 30 Mrd. Euro) und mehr als die Hälfte aller nachhaltigen Investmentfonds besitzen bereits eine unabhängige Zertifizierung wie das FNG-Siegel oder das Österreichische Umweltzeichen. Obwohl Nachhaltigkeit im österreichischen Finanzmarkt immer mehr an Bedeutung gewinnt, besteht im europaweiten Vergleich weiterhin großes Aufhol­potenzial: Mit bereits zwei Billionen Euro investierten Geldern in nachhaltigen Geldanlagen ist Großbritannien aktueller Spitzenreiter in Europa. Die Volksbank Vorarlberg hat sich das Ziel gesetzt, ihren Kundinnen und Kunden nachhaltige und gleichzeitig erfolgreiche Veranlagungsmöglichkeiten anzubieten und zur Förderung von Nachhaltigkeit bei der Geldanlage beizutragen. „Als erste österreichische Bank berücksichtigen wir dafür bereits seit 2016 ökologische, wirtschaftliche und soziale Gesichtspunkte. Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten“, so der Vorstandsvorsitzende Betr. oec. Gerhard Hamel.

Nachhaltigkeitsanalyse

Wienachhaltig ein Anlageprodukt ist, entscheidet die ihm zugrunde liegendeAnlagestrategie. Die Bewertung der Volksbank Vorarlbergbasiert auf einer dreistufigen Nachhaltigkeitsanalyse. Zunächst werden klareAusschlusskriterien definiert. Unternehmen, die den Zielen und Werten desAnlegers grundlegend widersprechen, werden so aus dem Portfolio ausgeschlossen.Dazu zählen unter anderem die Verletzung von Arbeitsstandards, Waffenproduktion,Tabakproduktion, Kohleförderung sowie Atomenergie. Innerhalb der einzelnen,nicht ausgeschlossenen Branchen werden dann im zweiten Schritt diejenigenUnternehmen identifiziert, die in besonderer Weise die ESG-Kriterienberücksichtigen und sich somit in den Bereichen Umwelt, Soziales undUnternehmensführung auszeichnen. Im dritten und letzten Schritt, dem „ImpactInves­ting“, werden Unternehmen ausgewählt, die zur Erreichung der SustainableDevelopment Goals (SDG) der Vereinten Nationen beitragen. Die 17 nachhaltigenEntwicklungsziele decken wichtige Themen wie nachhaltigen Konsum, erneuerbareEnergien und Bildung ab. „Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiges Handelnzukünftig unumgänglich sein wird. Wir wollen maßgeblich zu einer besserenZukunft beitragen und die Chance nutzen, gemeinsam unsere Zukunftneuzugestalten“, ist die klare Botschaft vom Vorstandsvorsitzenden GerhardHamel.

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