Das sind die Gewinner der 20. Amadeus Awards

Zum 20. Mal sind am Donnerstagabend die Amadeus Austrian Music Awards verliehen worden – und zwar wegen der Coronakrise nicht als Live-Event, sondern im Rahmen einer TV-Show auf ORF 1. Das sind die großen Gewinner.

Durch die vorabaufgezeichnete Sendung führte Conchita Wurst. Ihrer Favoritenrollegerecht wurden Bilderbuch, die gleich zweifach prämiert wurden, nämlichals bester Liveact und in der Kategorie Pop/Rock.

Bilderbuch doppelt ausgezeichnet

Die Gruppe rund um Sänger Maurice Ernst hält damit bei insgesamt zehn Amadeus Awards. Ansonsten verteilte sich der Preisregen über viele Gewinner. Das Dialektduo Seiler und Speer, das ebenfalls in vier Kategorien nominiert gewesen war, holte sich mit “Herr Inspektor” die Trophäe für den Song des Jahres. Der Award für das Album des Jahres ging an Voodoo Jürgens für “`S klane Glücksspiel”.

Als Songwriter des Jahres wurde Lemo für das Lied “Alte Seele” ausgezeichnet und der Preis für das Lebenswerk ging an Andre Heller. Die goldene Trophäe wurde ihm von Bundespräsident Alexander Van der Bellen überreicht. In der Kategorie “Best Sound” gewannen 5K HD für ihr Album “High Performer”. Der FM4-Award ging an das Popduo Anger.

Die bereits neunte Trophäe konnte heuer ParovStelar (Electronic/Dance) mit nach Hause nehmen, auch RAF Camora(HipHop/Urban) wurde nicht zum ersten Mal prämiert. In den weiterenGenre-Kategorien machten My Ugly Clementine (Alternative), Russkaja(Hard & Heavy), 5/8erl in Ehr ́n (Jazz/World/Blues) und MelissaNaschenweng (Schlager/Volksmusik) das Rennen.

Coronavirus machte großer Verleihung der Amadeus Awards Strich durch die Rechnung

Ursprünglich hätte im Jubiläumsjahr eine große Party in der Stadthalle stattfinden sollen, damit auch Musikfans die Gelegenheit haben, der Vergabe beizuwohnen. Doch die Coronakrise machte der geplanten Gala im April einen Strich durch die Rechnung. Auch die Ersatzveranstaltung im September fiel ins Wasser, stattdessen wurden die Gewinner nun im Rahmen der TV-Show gekürt.

Auf musikalische Auftritte musste das Publikum trotzdem nicht verzichten. Unter anderem produzierten Wurst und Lou Asril eigens für den Amadeus eine neue Version von Supermax’ “Lovemachine”, der erste Amadeus-Gewinner aller Zeiten, Willi Resetarits, steuerte gemeinsam mit Wenzel Beck ein Medley von “Alanech fia dii” und “Immer wieder” bei und Voodoo Jürgens stellte seine neue Single “Ohrwaschlkräuler” aus seinem mit dem Amadeus prämierten Album vor.

Die Gewinner der 20. Amadeus Awards

  • SONG des Jahres: “Herr Inspektor” von Seiler und Speer
  • ALBUM des Jahres: ” ́S klane Glücksspiel” von Voodoo Jürgens
  • LIVEACT des Jahres: Bilderbuch
  • SONGWRITER des Jahres: Lemo für “Alte Seele”
  • “Best Sound” “High Performer” von 5K HD
  • Recording: Maximilian Walch, Manuel Mayr
  • Mix: Maximilian Walch
  • Mastering: Nikodem Milewski
  • Künstlerische Produktion: Maximilian Walch, Manuel Mayr
  • LEBENSWERK: Andre Heller
  • FM4-Award: Anger
  • ALTERNATIVE: My Ugly Clementine
  • ELECTRONIC/DANCE: Parov Stelar
  • HARD & HEAVY: Russkaja
  • HIP-HOP/URBAN: RAF Camora
  • JAZZ/WORLD/BLUES: 5/8erl in Ehr ́n
  • POP/ROCK: Bilderbuch
  • SCHLAGER/VOLKSMUSIK: Melissa Naschenweng

(APA/Red)

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