ESC 2022 im Live-Ticker: Das Voting ist abgeschlossen, die Spannung steigt: Wer holt den ESC-Sieg?

  • Am 14. Mai 2022 findet ab 21:00 Uhr der 66. Eurovision Song Contest statt.
  • Der Sieg der Ukraine gilt als sehr wahrscheinlich, für Deutschland sehen die Prognosen eher düster aus.
  • In unserem Live-Ticker können Sie alle Highlights des ESC 2022 mitverfolgen.

Auch wenn der Eurovision Song Contest eigentlich ein unpolitisches europäisches Musikfest sein soll, wird er 2022 wohl so politisch wie nie werden. Denn während sich in Turin Europa zu einer friedlichen Schlagerparty trifft, fallen 2.000 Kilometer weiter östlich Bomben. Wenig überraschend gilt die Ukraine als großer Favorit auf den Sieg. Alle Infos zum diesjährigen Eurovision Song Contest finden Sie in unserem Live-Ticker.

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00:12 Uhr: Belgien verteilt ihre 12 Punkte auch an die Briten.

00:11 Uhr: Die 12 Punkte aus Deutschland gehen nach Großbritannien.

00:10 Uhr: Portugal gibt 12 Punkte nach Spanien. Damit rutschen sie auf Platz 2.

00:09 Uhr: Aserbaidschan sendet 12 Punkte nach Großbritannien. Führung wird ausgebaut.

00:08 Uhr: Zwischenstand: Großbritannien ist vorne, Ukraine Platz 14.

00:08 Uhr: Estland is calling. 12 Punkte gehen von hier nach Schweden.

00:07 Uhr: Albanien verteilt 12 Punkte nach Italia.

00:06 Uhr: 12 points from Ukraine to United Kingdom.

00:05 Uhr: 12 Punkte von Malta nach Spanien. Zum dritten Mal!

00:05 Uhr: Nordmazedonien schickt die 12 ebenfalls nach Spanien.

00:04 Uhr: San Marino vergibt seine 12 Punkte an Spanien.

00:03 Uhr: Von den Niederlanden gehen die 12 Punkte an Griechenland.

00:00 Uhr: Zuerst kommen aber die Jurys aus den jeweiligen Ländern, die zählen 50 Prozent. Die andere Hälfte setzt sich aus den Zuschauer-Votings zusammen.

23:58 Uhr: Das Voting ist zu.

23:58 Uhr: Noch wenige Sekunden! Dann schließt das Voting.

23:53 Uhr: Aller guten Dinge sind drei: Italien spielt nochmal alle Songs durch.

23:50 Uhr: Ein großes, überdimensionales, rotes Herz erscheint in der Bühnenmitte. „Give a little bit love“, singt Mika.

23:49 Uhr: Mit dabei „Grace Kelly“: „I could be brown, I could be blue, I could be violet sky“…

23:46 Uhr: Mika kommt mit großer Herz-Fahne auf die Bühne und performt seine größten Hits.

23:43 Uhr: Italien lässt nochmal ein paar ESC-Sieger der vergangenen Jahre Revue passieren.

23:38 Uhr: Die heute 74-Jährige performt ihren damaligen Sieger-Song „Non ho l’età“.

23:37 Uhr: Ein besonderer Gast wird angekündigt: Gigliola Cinquetti, sie gewann als erste italienische Teilnehmerin den ESC.

23:36 Uhr: Sie können bis zu zwanzigmal anrufen.

23:31 Uhr: Und es folgt ein erneuter Durchlauf aller ESC-Songs des Abends.

23:29 Uhr: Ihre Outfits sind mal wieder legendär: Eine ordentliche Portion Schminke, Netzhemden und ein hoch ausgeschnittener Body.

23:24 Uhr: In der Pause treten nun die Vorjahressieger auf: Maneskin spielen ihr neues Lied „Supermodel“.

23:19 Uhr: Wie üblich, werden alle Auftritte nochmal im Schnelldurchlauf gezeigt.

23:15 Uhr: So: Nun dürfen Sie abstimmen.

23:13 Uhr: Estland ist zwar nicht das erste Land, das mir beim Stichwort Country einfällt, aber der strahlende Stefan überzeugt mich mit seiner Gitarre. Es ist der letzte Auftritt des Abends…

23:12 Uhr: Lagerfeuer- und Western-Romantik. Und mittendrin der „Sexiest Man“ von Estland mit seinem Song „Hope“.

23:11 Uhr: Damit haben es die Serben definitiv unter die skurrilsten Auftritte der ESC-Geschichte geschafft.

23:10 Uhr: Wer jetzt nach über zwei Jahren Corona-Pandemie die Wichtigkeit von Händewaschen noch nicht mitbekommen hat, der bekommt hier beim ESC von den Serben nochmal eine knapp dreiminütige Vorstellung. Sehr pflichtbewusst!

23:08 Uhr: Überhaupt ist der ganze Auftritt sehr eigenwillig: Konstrakta, so nennt sich die Sängerin, wäscht sich die Hände, während fünf „Mönche“ um sie herumstehen.

23:07 Uhr: Dieser Blick der serbischen Sängerin. Der geht durch und durch!

23:06 Uhr: Nun der vorletzte Auftritt…

23:05 Uhr: Das Bühnenbild wirkt insgesamt sehr düster. Im Hintergrund hüpfen ziemlich fragwürdige Gestalten mit Bandagen und Fransen herum…

23:04 Uhr: Auch hier ist sehr viel Kopfstimme vertreten. Wenn Sie mich fragen, sollte er lieber in den tieferen Stimmlagen bleiben.

23:03 Uhr: Ballade, die wievielte? Mit plätschernden Regengeräuschen und schickem Anzug präsentiert der 22-jährige Ochman aus Polen seinen Song „River“.

23:00 Uhr: Mit „Space Man“ präsentiert er einen gleichzeitig sehr unterhaltsamen, aber auch etwas melancholischen Popsong – gepaart mit einer sehr hohen Kopfstimme und einer rockigen E-Gitarre.

22:58 Uhr: Schnelle Auflösung: Es ist Sam Ryder aus Großbritannien. Der 32-Jährige ist dort ein bekannter und erfolgreicher „Tik Tok“-Star.

22:57 Uhr: Rúrik Gíslason, bist du es? Kleiner Reminder an die, die ihn nicht kennen: Rúrik war bei Let´s Dance dabei und soll mit Schauspielerin Valentina Pahde zusammen sein.

22:54 Uhr: Wieder Outfit-Wechsel bei Laura Pausini: In blauem Kleid singt sie a cappella den Klassiker „Volare“.

22:53 Uhr: Auch hier starke Stimme und starke Botschaft. Der 22-jährige Sänger hat das Asperger-Syndrom und versucht mit seinen auffälligen Outfits seine Schüchternheit zu verbergen. Am Ende seines Auftritts nimmt er seine Maske ab.

22:51 Uhr: Eine Maske mit sehr vielen Diamanten, ein Kostüm mit sehr vielen Federn, eine Stimme mit sehr viel Theatralik. Was könnte es für ein Musikgenre sein? Genau. Ballade. Mal wieder. Für Australien tritt Sheldon Riley mit „Not The Same“ auf.

22:48 Uhr: Aber Hut ab: starke, raue Stimme und ein sehr gefühlvoller Song. Erinnert mich an Lana Del Rey.

22:46 Uhr: Auch sonst erfüllt der Auftritt von Cornelia Jakobs mal wieder so einige (Schweden-)ESC-Klischees: Ballade, barfuß auftreten und hoch bei den Buchmachern gehandelt.

22:45 Uhr: Da ist es ja, das Lametta-Kleid! Ich habe es schon ein wenig vermisst. Danke, Schweden!

22:44 Uhr: Ob das Lied jetzt gelungen ist oder nicht, da kann man sich jetzt streiten, aber eines steht fest: Die Moldauer bringen gute Laune in die Hütte und setzen Kontrast zu den ganzen Balladen.

22:43 Uhr: Da konnte sich wohl jemand nicht ganz entscheiden, was er will. Genauso beim Outfit: Auf der einen Seite Baseball-Cap und Sonnenbrille, auf der anderen Seite Bommel und ein Rock, die einer Tracht ähneln.

22:41 Uhr: Nun kommt wieder etwas Schwung in die Bude: Moldau setzt auf die eigenwillige Kombination von Hip-Hop und Volksmusik.

22:39 Uhr: Die Herzen von Island- und Indie-Pop-Fans werden vermutlich gerade höherschlagen. Fehlen eigentlich nur noch die Pferde und das Lagerfeuer. Hach, hier ist die Welt noch in Ordnung…

22:37 Uhr: Island schickt drei Schwestern mit Gitarre, Cowboy-Hüten und einer leichten Country-Ballade ins Rennen. Sanfte 1970er-Vibes inklusive.

22:35 Uhr: Auch ungewohnt zurückhaltend sind die Griechen dieses Mal: Keine Windmaschine und lange Glitzerrobe.

22:34 Uhr: Aber das Einzige, was ich bei diesem Auftritt Griechisch anhört, ist der erste Nachname der Sängerin – Amanda Georgiadi Tenfjord.

22:33 Uhr: Griechenland – traurig, theatralisch und schön zugleich.

22:30 Uhr: Es folgen Einspieler vom zweiten Semi-Finale.

22:29 Uhr: Mika hat sich umgezogen: Nun erstrahlt er in einem knalligen Pink, Laura Pausini in einem glitzernden Lila.

22:28 Uhr: Sehr gute und kräftige Stimme mit Ohrwurm-Potenzial.

22:27 Uhr: „Miss you“ erinnert mich ein bisschen an „Dirty Diana“ von Michael Jackson oder einem „James Bond“-Theme.

22:26 Uhr: Und es geht weiter mit dramatischen Songs, getränkt mit Liebeskummer. Dieses Mal präsentiert von Jérémie Makiese aus Belgien, einem eigentlichen Fußballspieler.

22:24 Uhr: Eine Frage habe ich aber noch: Warum trägt der Sänger, Nadir Rustamli, überall Bandagen?

22:23 Uhr: Aserbaidschan und kitschige und/oder übertriebene Balladen beim ESC sind mittlerweile zu einem unzertrennlichen Pärchen geworden.

22:22 Uhr: Wenn Sie jetzt neben mir sitzen würden, könnten Sie den leichten Seufzer hören und das Schulterhochziehen sehen.

22:20 Uhr: Musikalisch kann sich der Song aus Litauen aber durchaus hören lassen. Das Besondere: Seit dem ersten ESC-Auftritt des Landes ist der Song komplett in Landessprache.

22:18 Uhr: Wäre der Bildschirm jetzt noch schwarz-weiß, würde ich glatt auf dem Kalender nachschauen müssen, welches Jahr(zehnt) wir haben. Die Frisur von Monika Liu erinnert an 1960er, das lange Glitzerkleid und die Elektro-Pop-Sounds an 1980er.

22:16 Uhr: Daumen sind gedrückt, dass wir es trotz der schlechten Prognosen dieses Mal nicht auf dem letzten Platz landen. In dem Sinne: „We used to be the rockstars“.

22:15 Uhr: Besonders Glück haben wir in den letzten Jahren ja nicht gehabt. Das letzte Mal, wo Deutschland in den Top 5 war, war 2018. Sonst eher im hinteren, zweistelligen Bereich.

22:14 Uhr: So, nun folgen wir. „Unser Mann für Turin“ ist der 24-jährige Malik Harris aus Bayern.

22:11 Uhr: Wir sind jetzt ungefähr bei der Mitte der Show-Act angelangt. 13 folgen noch.

22:10 Uhr: Und hammer Hip-Hop-Show!

22:08 Uhr: Ein Auftritt, den wahrscheinlich jeder Zuschauer und jede Zuschauerin mit einem besonderen Gefühl verfolgt. Bei mir löst es Gänsehaut aus – besonders bei den melodischen Parts.

22:07 Uhr: Es folgt die Ukraine auf Startnummer 12.

22:07 Uhr: Inhaltlich geht es um die Tiefe und Leere, in der sich viele Menschen – auch die Sängerin – aufgrund von beispielsweise Depression befinden.

22:06 Uhr: Nun aber zum Lied an sich: Sehr gefühlvolle Ballade, die ohne viel Schnickschnack und drumherum auf der Bühne auskommt – ganz im Gegenteil zu Spanien.

22:05 Uhr: Wer aber beim Lesen ihres Namens an eine S-Bahn-Linie denken musste: Das muss nicht so. Der Künstlername der 21-jährigen Niederländerin wird „S’tien“ ausgesprochen.

22:04 Uhr: Wer sich jetzt bei dem schwarzen Frack und dem freien Bauch der niederländischen Sängerin gedacht hat: „Halt Stopp, hat die da nicht etwas vergessen anzuziehen?“: Nein, das muss so. Mode und so.

22:02 Uhr: Die Stimme von Chanel – was ein Name! – gerät bei der krassen Performance allerdings etwas in den Hintergrund.

22:00 Uhr: Heiß, heiß. Mit Spanien kommen wieder Fröhlichkeit, Lebenslust und viel nackte Haut auf die Bühne: Latin-Pop mit aufwendiger Tanz-Perfomance.

21:59 Uhr: Dennoch: Den Song „Soldi“ von Mahmood von vor drei Jahren beim ESC, womit er Zweiter wurde, fand ich deutlich besser.

21:58 Uhr: Das Lied „Brividi“, übersetzt „Schauder“, ist wirklich sehr emotional (und ein bisschen schief?) Gänsehaut-Momente sind garantiert. Italiener und Ballade passen halt einfach zusammen.

21:55 Uhr: Ich habe hohe Erwartungen an Italien. Der Streamingdienst Spotify prognostiziert dem Duo den ersten Platz, genauso wie bei Maneskin letztes Jahr.

21:54 Uhr: Weitere Gesten werden erklärt… gäääähn

21:53 Uhr: Die Moderatoren erklären die wichtigste italienische Geste: „Ist mir egal“.

21:51 Uhr: Als kleines Zwischen-Show blenden die Veranstalter Fotos und Videos des ersten Semi-Finales ein.

21:49 Uhr: Dafür ist das Bühnenbild sehr interessant: Ich würde sagen, die Armenier waren nicht minder fleißig beim Klopapier hamstern. Der Arme, der die ganzen Papierchen anbringen musste.

21:48 Uhr: Einen krassen Kontrast zu den Norwegern: Ruhige Gitarrennummer und schlichter, beiger Hosenanzug aus Armenien. Leider hat „Snap“ wenig Wiedererkennungswert.

21:46: Drohne Leo fliegt uns nun nach Armenien.

21:45 Uhr: Bei den gelben Wölfen bleibt mir nur noch eines zu sagen: So bekloppt, dass es irgendwie auch schon wieder cool ist. Mal ehrlich: Das ist doch genau das, warum wir den ESC anschalten.

21:44 Uhr: Erinnern tut mich der Song, sowohl vom Titel als auch von der Melodie her, an „What does the fox say“. Übrigens auch von Norwegern. Würde mich nicht wundern, wenn es dieselben Jungs, Ylvis, dahinterstecken.

21:43 Uhr: Die Norweger schießen hier nochmal den Vogel – ähm den Wolf – ab. „Gebt dem Wolf eine Banane“ sagt auch schon alles.

21:42 Uhr: Vom einem Verrückten zum nächsten Verrückten: Norwegen. Unser Liebling in der Redaktion. Go, go!

21:41 Uhr: Die Tänzerin gefällt mir hier aber noch am besten.

21:40 Uhr: Nun aber zum ESC zurück: Der Song ist ein seeehr interessanter Mix auf Trance und Folk. Wer mit den Begriffen nicht viel anfangen kann: Mystisch, Hippie und ein bisschen verrückt tun es als Beschreibungen auch.

21:38 Uhr: Als Wissen to go: Die Sprache wird eigentlich nur noch in der Bretagne (Westfrankreich) gesprochen, ist die einzige moderne keltische Sprache auf europäischem Festland und gilt laut Unesco als „ernsthaft gefährdet“.

21:37 Uhr: Nun kommen die Franzosen. Hier war ich schon die ganze Zeit gespannt, da sie dieses Mal auf Bretonisch singen.

21:36 Uhr: Die Buchmacher scheinen das ähnlich zu sehen: Die Schweiz liegt aktuell auf Platz 23.

21:35 Uhr: An sich eine starke Stimme von Sänger Marius Baer und eine starke Message: Männer dürfen/können auch weinen. Andererseits doch eine Spur zu ruhig, der letzte theatralische Pfiff fehlt.

21:33 Uhr: Es wird wieder ruhiger, die zweite Ballade des Abends kommt aus der Schweiz.

21:32 Uhr: Ansonsten: Starker und rockiger Auftritt aus dem Norden, auch wenn die Parallele zu dem Film „ES“ ein wenig verstörend war.

21:30 Uhr: Wer sie nicht mehr kennt, einfach mal ihren Hit „In the Shadows“ wieder aufdrehen: Da kommen 2000er-Gefühle wieder hoch – und weiß auch wieder, woher die Federn im Haar herkommen.

21:29 Uhr: Wieder mehr Stimmung und Farbe bringen nun die Finnen auf die Bühne. Im gelben Regenmantel und mit gelben Luftballons schickt das Land die Rock-Band „The Rasmus“ ins Rennen.

21:28 Uhr: Genauso wie der Titel es vermuten lässt, ist das Lied sehr melancholisch und repetitiv. Ich fürchte, die Ballade wird hier etwas untergehen.

21:27 Uhr: „Saudade“ ist portugiesisch und bedeutet so viel wie „Sehnsucht“. Sängerin Maro beschreibt hier den Verlust ihres Großvaters.

21:25 Uhr: Eine ungewöhnliche Formation der Band auf der Bühne. Fünf Sänger stehen sich im Kreis gegenüber. Wirkt etwas therapeutisch.

21:24 Uhr: Portugal tritt nun als drittes Land auf.

21:22 Uhr: Zu dem Lied selbst: Ja, es hat Ohrwurm-Charakter und ist auf meiner Lieblingssprache, aber gesanglich ist Rumänien heute für mich nicht auf Platz 1.

21:21 Uhr: Oh la la. Für die Augen ist da definitiv mehr geboten als für die Ohren: Lack, Flamenco, durchtrainierte Körper.

21:20 Uhr: Die Rumänen singen auf Spanisch? Gut, ich gebe ihnen eine Chance…

21:19 Uhr: Die Frontsängerin geht auch gut ab und hüpft fleißig auf der Bühne.Dem Publikum vor Ort scheint es auch gut zu gefallen. Die Menge tobt.

21:18 Uhr: Eine ziemlich tanzbaren Melodie. „We Are Domi“ bringt gute Partystimmung á la David Guetta in die Halle. Für den Anfang nicht schlecht!

21:17 Uhr: Es beginnt ruhig und baut langsam auf…

21:16 Uhr: Es geht mit dem ersten Auftritt los: Tschechien macht den Anfang.

21:14 Uhr: Mika trägt komplett weiß, Laura Pausini glänzt im Glitzerkleidchen und Alessandro Cattelan trägt einen schwarz-glitzernden Anzug.

21:13 Uhr: Die drei Moderatoren in Turin betreten die Bühne: Sängerin Laura Pausini, Moderator Alessandro Cattelan und Musiker Mika.

21:11 Uhr: Kommentator auf deutscher Seite ist natürlich wieder Peter Urban.

21:08 Uhr: Die einzelnen Länder marschieren ein.

21:06 Uhr: Nun wird das Bühnenbild schwarz-rot.

21:04 Uhr: Spektakulärer Farbwechsel bei Pausinis Kleid: Von Blau zu Gelb. Im Zeichen der Ukraine.

21:03 Uhr: Eröffnet wird mit einem Medley von Laura Pausini, eine der drei Moderatoren.

21:02 Uhr: „Give peace a chance“ singt das ganze Publikum in der Halle.

21:01 Uhr: Die Eurovision-Melodie ertönt.

21:00 Uhr: Es ist soweit! Der ESC 2022 startet. Dieses Jahr läuft er unter dem Motto „The Sound of Beauty“. Mal schauen, wie schön die Sounds tatsächlich werden.

20:45 Uhr: So, noch 15 Minuten! Jetzt noch schnell die Snacks bereitstellen, auch, wenn Sie dann das spektakuläre Warm-Up verpassen.

20:35 Uhr: Jetzt wird’s nostalgisch: Michelle schmettert ihren Klassiker „Wer Liebe lebt“. Zugegeben in der Techno-Version. Wenn da keine ESC-Stimmung aufkommt, weiß ich auch nicht.

20:30 Uhr: Barbara Schöneberger ist wahnsinnig euphorisch. Ob das nur an Malik oder auch an ihrem eigenwilligen Outfit liegt?

20:13 Uhr: Gleich geht’s los mit dem Warm-Up in der ARD!

Übrigens: Der redaktionsinterne Favorit ist Norwegen: Freuen Sie sich auf Subwoolfer mit der Startnummer sieben. Wir sagen nur: „And before that wolf eats my grandma give that wolf a banana.“ Mindestens so kurios wie der Songtext: Die wahre Identität des Duos ist nicht sicher …

20:00 Uhr: Während Sie die Tagesschau schauen, hab ich noch folgende ESC-News für Sie: Heute Abend stehen in Turin nicht nur die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne, sondern auch sogenannte „Intervall-Acts“: Maneskin kehren mit einem Medley zurück, außerdem singt Gigliola Cinquetti (die erste italienische ESC-Gewinnerin) sowie Laura Pausini und Mika.

19:40 Uhr: Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune … Oder so. Wie in jedem Jahr wird das Mitzählen bei der Punktevergabe wieder die größte Herausforderung. Hier deshalb eine kleine Hilfestellung: Die Punktevergabekarte zum Ausdrucken für echte ESC-Profis.

19:18 Uhr: Erlebt Deutschland in diesem Jahr eine krachende Niederlage? Ja, sagen die Buchmacher.

Deutschland wird beim Eurovision Song Contest nach Erwartung von Wettanbietern auch in diesem Jahr eine krachende Niederlage erleben. Das berichtet die dpa. Malik Harris rutschte demnach am Freitagnachmittag bei den Buchmachern noch einmal ab – auf den allerletzten Platz. Sein Lied „Rockstars“ bildete in einem Gesamtranking einiger Buchmacher laut Bericht das Schlusslicht von 25 Teilnehmern. Bisher haben sich die Prognosen der Wettanbieter als relativ sichere Währung etabliert.

Auch die Startposition ist nicht gerade ideal: Mit Nummer 13 geht Malik Harris ins Rennen – direkt nach den haushohen Favoriten Kalush Orchestra aus der Ukraine. Hoch im Kurs der Buchmacher stehen außerdem: Großbritannien mit Sam Ryder („Space Man“), Schweden mit Cornelia Jakobs („Hold Me Closer“), Italien mit Mahmood und Blanco („Brividi“) und Spanien mit Chanel („SloMo“) Chancen haben.

Was denken Sie? Wer holt den Sieg in diesem Jahr?

  • AUkraine
  • BSchweden
  • CGroßbritannien
  • DDeutschland
  • EAnderes Land

18:39 Uhr: Doch ein gutes Omen für Malik Harris? Wir wollen jetzt nicht allzu abergläubisch sein, aber 1982, also vor genau 40 Jahren, hat Nicole den ESC für Deutschland gewonnen. Was gegen die Theorie mit dem guten Omen spricht (neben den miserablen Buchmacher-Einschätzungen): Nicole hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Wie dem auch sei haben wir hier für Sie einen Überblick über die deutschen Platzierungen der vergangenen Jahre:

18:15 Uhr: Australien? Warum sind die eigentlich dabei? Tja, das hat sich wohl so mancher geografischer Fuchs schon gefragt. Hier kommt die Erklärung: Erstmalig zum 60. Jubiläum des ESC durfte Australien antreten. Das war 2015. Seitdem ist das Land Mitglied der Europäischen Rundfunk Union. Damit ist Australien berechtigt, einen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Dieses Jahr versucht Sheldon Riley sein Glück beim ESC.

17:45 Uhr: Buhrufe bei der ESC-Generalprobe? Was war da denn los? Wie die dpa berichtet, ist die italienische Gewinnerband Måneskin von 2021 anders als erwartet nicht aufgetreten. Ihr Song „Supermodel“ sei zwar eingespielt worden, auf der Bühne standen jedoch statt der Bandmitglieder ersatzweise Tänzer. Das gefiel dem Publikum offenbar gar nicht. Ein Aufnahmeleiter bat auf der Bühne um Verständnis für den Ausfall. Unfälle passierten, sagte er laut Bericht zur Begründung. Sänger Damiano David ging am Freitag noch an einer Krücke, weil er sich am Bein verletzt hatte, erklärt die dpa weiter.

Aber für alle Måneskin-Fans gibt es Entwarnung: Die Band soll am späten Samstagabend nach den Auftritten der Kandidatinnen und Kandidaten auf der Bühne stehen – hoffentlich gesund und munter.

17:10 Uhr: Was sagt eigentlich Grand-Prix-Legende Ralph Siegel zum diesjährigen ESC und vor allem zu den Chancen von Malik Harris? „Für unseren lieben Malik wird es nicht leicht, aber ich wünsche ihm alles Gute. Er macht das wirklich gut.“ Naja, zumindest etwas optimistischer als die Buchmacher. Das vollständige Interview finden Sie hier.

16:30 Uhr: Herzlich Willkommen zu unserem Live-Ticker zum Eurovision Song Contest 2022. Noch ein paar Stunden, dann startet das ESC-Finale in Turin. Sie haben also noch genug Zeit, auf den Sieger zu wetten. Die Buchmacher sehen aktuell – wenig überraschend – die Ukraine mit Abstand weit vorne, wie die Seite „Eurovision World“ berichtet.

Um die deutsche Platzierung zu sehen, müssen Sie sehr weit nach unten scrollen …

Die Ukraine ist Favorit beim „Eurovision Song Contest“ 2022

Obwohl der Beitrag des italienischen Duos Mahmood und Blanco schon jetzt ein Hit ist, spricht vieles dafür, dass sich die Ukraine den Sieg holen wird. Die Wettbüros sehen das vom russischen Angriffskrieg gebeutelte Land deutlich vorne. Für die Ukraine tritt im italienischen Turin die Band Kalush Orchestra an. Geht es nach den Buchmachern, ist der Gruppe der Sieg schon sicher – nicht zuletzt aus Solidarität. „Stefania“ heißt der Song, den die sechs ukrainischen Musiker dem weltweiten Publikum präsentieren wollen, wenn sie ins Finale einziehen. Das Lied ist eine Mischung aus Rap und ukrainischer Volksmusik. Eine trällernde Flöte wechselt sich mit hymnischen Stefania-Rufen und flotten Hip-Hop-Passagen ab. Rapper Oleh Psjuk schrieb das Lied vor Kriegsausbruch und widmete es seiner Mutter, wie der 27-Jährige der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Darum steht der Eurovision Song Contest im Zeichen des Kriegs

Die wichtigsten Fakten zum ESC 2022 im Überblick

Wann geht’s los? Das Finale findet am 14. Mai 2022 statt. Unter anderem überträgt das Erste ab 20:15 Uhr live den „Countdown für Turin“ und ab 21:00 das Finale.
Wo findet der ESC statt? Da sich die italienische Rockband Måneskin 2021 den Sieg gesichert hat, findet der ESC 2022 in Turin statt.

Wer tritt an? Insgesamt 25 Teilnehmer starten im Finale am Samstag. Für Deutschland geht Malik Harris mit „Rockstars“ an den Start.

Wie gut stehen die Chancen für Deutschland? In einer Umfrage vorab landete Malik Harris auf Platz 24, auch die Buchmacher rechnen dem deutschen Beitrag keine hohen Chancen aus.

Weitere Infos zum ESC 2022 finden Sie hier.

ABBA, Céline Dion und Lena: Für diese Künstler war der ESC ein Sprungbrett

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