An seltener Krebsart: Jazzlegende Chick Corea ist gestorben

Ein ganz besonderer Sound der Jazzwelt ist verstummt: Viele der Melodien, die Chick Corea in seiner fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere entwickelte, sind zu wahren Jazz-Standards avanciert. Mit Hits wie “Spain”, “500 Miles High” und “Windows” prägte er den Klang einer ganzen Musikrichtung. Seine Fans haben jetzt Grund zu großer Trauer: Denn der 23-fache Grammypreisträger ist im Alter von 79 Jahren gestorben.

Wie die Familie des Musikers auf Facebook mitteilte, sei er am Dienstag einer seltenen Krebsart erlegen, die erst kürzlich entdeckt worden sei. “Sein ganzes Leben und seine Karriere hindurch hat Chick die Freiheit genossen, die sich einem bietet, wenn man etwas Neues erschafft”, hieß es in dem Statement. Er sei ein geliebter Ehemann, Vater und Opa gewesen und großartiger Mentor und Freund für so viele Menschen.

In den 1960er-Jahren hatte er sich als einer der besten Jazzpianisten der Welt in eine Liga mit anderen Größen des Genres wie Herbie Mann und Stan Getz gespielt. Chick spielte in Miles Davies’ Band, ehe er mit Return To Forever seine eigene Gruppe gründete.


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