Beyoncé und ihr außergewöhnlicher Name

Wie kam die Mutter von Beyoncé eigentlich auf die Idee, ihrer Tochter diesen außergewöhnlichen Namen zu geben? Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung.

Im Podcast „In My Head with Heather Thomson“ sagte Tina Knowles-Lawson: „Was die wenigsten wissen, ist, dass Beyoncé mein Nachname war. Es ist mein Mädchenname. Mein Name ist Celestine Beyoncé.“ Das sei damals aber „wirklich nicht cool“ gewesen sei, „so einen komischen Namen zu tragen“, erzählte sie. Sie hätte demnach lieber Linda Smith oder so geheißen, also ganz simpel. Die 66-Jährige sagte, hinter dem Familiennamen stecke eine Geschichte. Und diese stelle eine Metapher für Rassismus und die Rechte farbiger Menschen damals dar. Sie fügte hinzu: „Mein Bruder Skip und ich sind die einzigen, die Beyoncé heißen.“ Andere Familienmitglieder hießen zum Teil Beyincé, sagte sie. Tina Knowles-Lawson hatte ihre Mutter damals sogar gefragt, warum sie nicht gebeten habe, den Namen verbessern zu lassen. Die Antwort ihrer Mutter lautete dann: „Das habe ich einmal getan – das erste Mal. Und mir wurde gesagt, dass ich froh sein soll, dass ihr überhaupt Geburtsurkunden bekommt, da damals Schwarze eigentlich keine erhalten haben.“

1980 legte die Mutter von Beyoncé ihren Mädchennamen dann ab, als sie Mathew Knowles heiratete. 2011 folgte übrigens die Scheidung.

Foto: (c) Aaron J. Thornton / PR Photos

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