Das sagt Prinz William zur Aufregung um Dianas BBC-Interview

Vor 25 Jahren hat Diana die britische Monarchie mit einem Interview erschüttert. Bezüglich dessen gibt es jetzt Untersuchungen. Der älteste Sohn der tödlich verunglückten Prinzessin begrüßt dies.

Prinz William hat sich damit erstmals zu der angekündigten Untersuchung des legendären BBC-Gesprächs seiner Mutter geäußert. Es sei “ein Schritt in die richtige Richtung”, zitiert unter anderem die britische “Daily Mail” daraus. Die Untersuchung solle “dazu beitragen, die Wahrheit hinter den Handlungen herauszufinden, die zu dem Interview und den damals nachfolgenden Entscheidungen der BBC führten”.

Prinz Charles und Prinzessin Diana mit Prinz William im Dezember 1983. (Quelle: Daily Express/Hulton Archive/Getty Images)

Wie lauten die Vorwürfe gegen Bashir?

Charles Spencer wirft dem Journalisten Martin Bashir vor, sich das Interview mit seiner Schwester damals etwa gefälschten Kontoauszügen und anderen Lügen verschafft zu haben. Diese sollten den Eindruck erwecken, Insider aus dem Königshaus wären dafür bezahlt worden, Informationen über Diana preiszugeben. Man nehme die Vorwürfe “sehr ernst”, sagte der BBC-Chef Tim Davie. Die unabhängige Untersuchung soll von Lord Dyson, einem ehemaligen Richter am Obersten Gerichtshof, geleitet werden.

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Mitarbeiter des Unternehmens sollen befragt und womöglich aufschlussbringende Unterlagen aus jener Zeit zugänglich gemacht werden. Bashir selbst, der noch immer für die BBC tätig ist, konnte aus gesundheitlichen Gründen zunächst nicht befragt werden. Er leidet nach Angaben des Senders an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung und eines Eingriffs am Herzen. Der Vorfall war bereits 1996 untersucht worden, Bashir jedoch von jedwedem Fehlverhalten freigesprochen worden.

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