Diesen einen Satz vermisst man im Oprah-Interview

Es ist ein Hagel an Vorwürfen, den Herzogin Meghan, 39, am 7. März im Oprah-Interview auf den Palast und die Königsfamilie niederprasseln lässt: Man habe sie nicht gegen Negativ-Presse beschützt. Ihre psychischen Probleme – bis hin zu Selbstmordgedanken – seien auf taube Ohren gestoßen. Man habe sie wie eine Gefangene gehalten und ihr nicht geholfen, sich am Hof einzuleben. Als sie mit Archie, 1, schwanger gewesen sei, sei es immer wieder darum gegangen, "dass er keinen Titel bekommen wird und Bedenken und Gespräche darüber, wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird."

Auch Prinz Harry, 36, geizt nicht mit Kritik: Seine Familie habe ihn nach dem Megxit finanziell nicht mehr unterstützt und das Security-Personal abgezogen; sein Vater Prinz Charles, 72, seine Anrufe nicht mehr entgegengenommen. "Ich bin wirklich enttäuscht", offenbart Harry

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Herzogin Meghan und Prinz Harry sind sich keiner Schuld bewusst

"Ich weiß – und ich fühle mich wohl dabei –, dass wir alles getan haben, damit es funktioniert", stellt der Prinz weiterhin klar. "Wir haben alles am Austrittsprozess [aus dem Königshaus] so gemacht, wie es sich gehört." Meghan ergänzt: "Mit so viel Respekt." Auf Oprah Winfreys Frage, ob das Paar etwas bedaure, antwortet Prinz Harry: "Nein. Ich meine, nein, ich denke, wir haben… Ich bin wirklich stolz auf uns." Meghan bereue nur eines, sagt sie: "Dass ich ihnen geglaubt habe, als sie sagten, sie würden mich schützen."

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Die guten Sussexes und die bösen Royals

Dass der Palast Fehler im Umgang mit Prinz Harry und Herzogin Meghan machte, dass er ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht erkannte, dass er sie weniger unterstützte als er hätte können – man glaubt es Prinz Harry und Herzogin Meghan. Und das, obwohl die Gegenseite ihre Version der Geschichte nicht vorgelegt hat. Aber wie sagt der Volksmund? Es gehören immer zwei dazu. Eigentlich. Denn nach 85 Minuten Oprah-Interview wird klar: Für Meghan und Harry gilt das nicht.

Diesen einen Satz vermisst man im Oprah-Interview

Die Erzählung der Sussexes ist einseitig. Auffällig einseitig. Mit keinem Wort hinterfragen Prinz Harry und Herzogin Meghan ihr eigenes Verhalten und dessen mögliche Konsequenzen. Mit keinem Wort versuchen sie, Situationen aus den Augen der Königsfamilie oder des Palastes zu sehen. Mit keinem Wort machen sie ein Zugeständnis. 

Die Message ist klar: Wir sind die Guten, die anderen die Bösen. Wir haben Recht, die anderen Unrecht. Es stünde Prinz Harry und Herzogin Meghan gut, sich dieser Opferrolle zu entledigen und zu sagen: "Auch wir haben Fehler gemacht". Oder zumindest: "Auch wir hätten etwas besser machen können."

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