Eklat bei Dinner von Donald Trump mit Kanye West?

Der Rapper und sein Wunsch-Vizepräsident

Eklat bei Dinner von Donald Trump mit Kanye West?

Ein Essen in Mar-a-Lago sorgt für Aufregung: Ex-Präsident Donald Trump hatte unter anderem Kanye West zum Dinner eingeladen. Der Rapper, der sich in der Vergangenheit öfter antisemitisch geäußert hatte, soll auch einen bekannten Rechtsextremen mitgebracht haben. Über den Verlauf des Abends sich die beiden nicht ganz einig.

West brachte Gäste mit zu Trump-Einladung

Trump soll West, der sich mittlerweile Ye nennt, zu einem Essen in seinem Anwesen in Mar-a-Lago, Florida eingeladen haben. West, so schreibt Trump auf der Plattform „Truth Social“, hätte aber ihm unbekannte Freunde mitgebracht. Darunter den Rechtsextremen Nick Fuentes.

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Fuentes ist ein politischer Kommentator und dafür bekannt, antisemitische Verschwörungstheorien zu verbreiten. Außerdem äußert er sich regelmäßig rassistisch, stellt sich gegen die LGBTQI-Gemeinschaft und ist auf fast allen gängigen Social-Media-Plattformen mittlerweile gesperrt. Trump schrieb, er habe Fuentes nicht gekannt und sei überrascht über die Begleitung des Rappers gewesen.

Trump soll von Fuentes "beeindruckt" gewesen sein

West postete ein Video, in dem er seine Sichtweise des Abends darstellte. Demnach sei Trump „beeindruckt“ von Fuentes gewesen.

Das Nachrichtenportal „Axios“ bestätigt zwar unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle, dass Fuentes vor Ort gewesen sei. Die Quelle sagt aber auch, Trump hätte den rechtsextremen Kommentator wirklich nicht gekannt. Er sei ein Gast Wests gewesen, nicht Trumps.

Wests Vision: Er wird Präsident – und Trump Vize

Im Laufe des Abends soll es zu einem Eklat gekommen sein – je nachdem, wem man glauben mag. So habe West Trump vorgeschlagen, er könne doch sein Vizepräsident werden, wenn der Rapper 2024 die Wahl zum US-Präsidenten gewinnen würde.West behauptet, Trump hätte ihn daraufhin angeschrien und ihm erklärt, er würde niemals gewinnen.Trump dagegen schrieb in seinem Statement, der Abend sei „ereignislos“ verlaufen.

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Zum Abschluss hatte Trump aber doch nette Worte über West parat: „Wie auch immer, wir kamen gut miteinander aus, er äußerte keinen Antisemitismus“, schrieb er auf „Truth Social“. Die Messlatte liegt also nicht hoch. (tpo)

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