„Forrest Gump": Was wurde aus Tom Hanks, Robin Wright, Mykelti Williamson & Gary Sinise?

Nach über 25 Jahren – was machen die „Forrest Gump"-Stars heute?

“Forrest Gump” wurde mit Awards geradezu überschüttet – sechs Oscars und drei Golden Globes staubte der Film ab. Die Geschichte von Forrest Gump (Tom Hanks (63)), der trotz eines Intelligenzquotienten von 75 die wichtigsten Persönlichkeiten der USA trifft, in den Krieg zieht und Ping-Pong-Star wird, berührte damals und berührt heute noch die ganze Welt. Besonders die Beziehung zu seiner großen Liebe Jenny Curran (Robin Wright (54)) und die turbulenten Freundschaften mit “Bubba” (Mykelti Williamson (63)) und Leutnant Dan (Gary Sinise (65)) ließen kaum ein Auge trocken. Was wurde aus den Schauspielern, die Forrest, Jenny, Bubba und Lt. Dan verkörperten, nach “Lauf, Forrest, lauf!”?

Tom Hanks alias „Forrest Gump"

Tom Hanks gewann mit “Forrest Gump” den Oscar als bester Hauptdarsteller – ein Jahr, nachdem er ihn schon für “Philadelphia” eingesackt hatte. Danach gewann er zwar keine Oscars mehr, schaffte es aber in den Vorstand der Academy, die den Award verleiht. Auch schauspielerisch blieb Hanks erfolgreich, er spielt bis heute immer wieder in Hollywood-Blockbustern mit, zuletzt unter anderem in “Der wunderbare Mr. Rogers”. Seit 2000 produziert er selbst Filme, unter anderem weitere Kultfilme wie “Cast Away” und “My Big Fat Greek Wedding”.

Zu Beginn der Coronakrise 2020 war er mit seiner Ehefrau Rita Wilson in den Schlagzeilen, da er als einer der ersten Hollywood-Persönlichkeiten an dem Virus erkrankte. Sie haben die Krankheit beide gut überstanden und engagieren sich nun in der Bekämpfung des Virus’.

Für sein Engagement in Griechenland wurde ihm Ende 2019 die griechische Ehrenstaatsbürgerschaft angeboten. Er brachte das kleine Land am Mittelmeer nicht nur immer wieder auf die Leinwand, wie in “My Big Fat Greek Wedding”, sondern setzt sich beispielsweise bei Katastrophen für Betroffene ein. Er bezeichnet sich selbst als “​110 % Grieche”.

Robin Wright alias „Jenny Curran"

Auch Robin Wright, die die turbulent lebende Liebe von Forrest Gump verkörperte, bleibt bis heute eine bekannte Figur im Show-Business. Ihre wohl bekannteste Rolle nach “Forrest Gump” war vermutlich Claire Underwood in der amerikanischen Serie “House of Cards”, für die sie einen Golden Globe erhielt. Sie zögert nie, sich für ihre Rechte einzusetzen und sich gegen US-Präsident Trump auszusprechen. Robin Wright war 14 Jahre mit Sean Penn verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Inzwischen ist sie neu vermählt.

Mykelti Williamson alias „Benjamin Buford 'Bubba' Blue"

Für Mykelti Williams war “Forrest Gump” der Durchbruch. Nach seiner Rolle als “Bubba”, der Sohn einer Shrimp-Dynastie und bester Freund Forrests, blieb er zwar nicht so prominent auf der Leinwand wie seine Kollegen Hanks und Wright, konnte sich aber immer wieder als guter Nebendarsteller beweisen, zum Beispiel in “Heat”, “Con Air” und “Ali”. Zuletzt übernahm er eine Reihe von Rollen in Fernsehserien wie “Designated Survivor” und “Chicago P.D.”.

Gary Sinise alias „Leutnant Dan Taylor"

Gary Sinise ist ein Multitalent. Im “Forrest Gump” spielte er Leutnant Dan Taylor, den Nachkommen einer Offiziersfamilie, der von Forrest aus einem bombardierten Waldgebiet in Vietnam gerettet wird. Vor dieser Rolle war er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Editor und Regisseur tätig. Heute ist er vor allem als Detective Mac Taylor aus “C.S.I. New York” bekannt, wo er auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellte. Er tritt mit seiner “Lieutenant Dan Band” als Bassist auf, die nach seiner Rolle in “Forrest Gump” benannt ist.

Sinise wandert auch aus politischen Gründen hin und wieder in die Schlagzeilen – lange Jahre engagierte er sich in der republikanischen Partei, bis Donald Trump Präsident wurde.


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