Großherzogin Maria Teresa: Eine Knie-OP zwingt sie zu wochenlanger Pause

Die Knie-Operation, zu der die Ärzte ihr geraten haben, hat Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg, 63, schon hinter sich. Am Dienstag begab sie sich unter das Messer, nun erholt sie sich. Doch es wird noch Wochen dauern, bis sie all ihre Aufgaben wieder übernehmen kann.

Wenn in der kommenden Woche die royalen Kollegen aus Belgien, König Philippe und Königin Mathilde, zum Staatsbesuch kommen, müssen sie auf Termine mit der Großherzogin also verzichten. Stattdessen wird Erbgroßherzogin Stéphanie, die Schwiegertochter, an der Seite von Großherzog Henri lächeln, Hände schütteln und das Rahmenprogramm gestalten, ließ der luxemburgische Hof nun wissen.

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Vertretung kommt extra aus London

Stéphanie lebt mit ihrem Mann, Erbgroßherzog Guillaume, dem ältesten Sohn des Fürstenpaares, an sich in London. Nun wird sie beim Staatsbankett eins der prächtigen Luxemburger Diademe ausführen müssen. Zuletzt reisten Guillaume und Stéphanie im Auftrag Luxemburgs Ende September drei Tage nach Casablanca und begleiteten eine Wirtschaftsdelegation in Marokko.

Guillaume allein sah man vergangenen Freitag erst in Luxemburg, als er ein Erbe seines Großvaters antrat: Er wurde am 4. Oktober offiziell in sein neues Amt als Pfadfinderführer eingeführt. An diesem Tag fand das Treffen der World Scout Foundation – der der Großherzog angehört – statt. 

Der Hof gab die anstehende Knie-OP der Großherzogin am gleichen Tag mit einer offiziellen Pressemitteilung bekannt. Die OP wurde nach einer Verletzung nötig, hieß es – wie und wo sich die 63-Jährige die Verletzung zuzog ist allerdings nicht bekannt. Im August war das Großherzogspaar noch auf Reisen in Frankreich abgelichtet worden, Ende September besuchten beide die Trauerfeier für Jacques Chirac in Paris. In den letzten Tagen musste Großherzog Henri seine Termine aber allesamt allein absolvieren. 

Stéphanie de Lannoy + Guillaume von Luxemburg

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Verbindung zwischen belgischen und luxemburgischen Royals

Der Besuch aus Belgien, der vom 15.- 17 . Oktober zum Staatsbesuch in Luxemburg sein wird, steht in einem engen Verhältnis zur großherzoglichen Familie – nicht zuletzt, weil die im Jahre 2005 verstorbene Großherzogin Joséphine-Charlotte eine belgische Prinzessin war, Schwester des belgischen Königs Baudouin.

Der letzte Besuchsanlass war ein trauriger: König Philippe und Königin Mathilde kamen in diesem Jahr schon einmal nach Luxemburg – zur Beerdigung von Großherzog Jean, Henris Vater, am 4. Mai 2019.

Quellen: Luxemburgischer Hof, Luxemburger Wort, “L’Essentiel”

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