Jörg Krusche: „Wenn meine Leukämie ausbricht, würde ich das nicht überleben“

Jörg Krusche: „Wenn meine Leukämie ausbricht, würde ich das nicht überleben“

Jörg Krusche musste viel verkraften

Früher war sein Leben eine große Party. Jetzt ist es ein Kampf ums Überleben

Als RTL-Autohändler und Ballermann-Sänger war Jörg Krusche (53) immer für seine gute Laune und seine flotten Sprüche bekannt. Doch momentan hat die Kölner Frohnatur mit ernsten Sorgen zu kämpfen. Jörg Krusche ist schwer krank, seine einst heile Welt wurde auf den Kopf gestellt. Neben einer chronischen Herzmuskelentzündung hat der TV-Star Leukämie im Anfangsstadium. „Der Arzt sagt, wenn sie ausbricht, würde ich das nicht überleben“, erzählt Krusche im Interview mit RTL. Zudem wurde bei ihm auch noch ein Tumor entdeckt, der gutartig ist, aber operativ entfernt werden muss. Eine ernste Situation: „Da mein Herz so schwach ist, ist jede OP für mich lebensgefährlich“, sagt Krusche. Im Video erzählt er, wie ernst es um seine Gesundheit steht, was seine Familie dazu sagt und wie er für den schlimmsten aller Fälle vorsorgt, um seine Angehörigen abzusichern. 

Nach der Ballermann-Saison fing alles an

Die Leidenszeit des Ballermann-Stars begann im November: „Da bin ich das erste Mal in die Klinik gekommen, kurz nach der Saison auf Mallorca“, sagt Krusche. „Da ging gar nichts mehr. Mir blieb die Luft weg, ich bekam Erstickungsanfälle und bin auch zweimal umgekippt und war ohnmächtig.“ Der Arzt stellte eine chronische Herzmuskelentzündung fest: „Ich hatte nur noch 15 Prozent Herzleistung.“ 

Im Februar wurde dann Leukämie im Anfangsstadium diagnostiziert: „Solange die nicht ausbricht, ist das ok. Aber ich habe natürlich Angst, das sie kommt. Eine Chemo würde mein Herz nicht überstehen, sagt mein Arzt.“ Bei einer Magen-Darm-Spiegelung wurde dann auch noch ein gutartiger Tumor festgestellt, der operativ entfernt werden muss: „Für mich geht es jetzt darum, das Herz soweit zu stärken, dass ich die OP gefahrlos machen kann“, so der TV-Star. Er ist aber dankbar dafür, überhaupt noch zu leben. „Als ich vor drei Monaten nochmal nach Essen ins Krankenhaus kam, ging gar nichts mehr. Ich bin da reingetorkelt, habe den Weg gar nicht mehr geschafft. Aber die Ärzte dort haben mich wirklich aufgepäppelt. Der Professor dort hat mir mein Leben gerettet.“ 

"Esgab kaum eine Woche, wo ich nicht geheult habe"

Nach zwölf Wochen Aufenthalt durfte er die Klinik vor wenigen Tagen wieder verlassen. Krusche ist jetzt wieder zu Hause bei seiner Verlobten Verena (34) und seinen zwei Kindern, die ihm Kraft geben. „Es gab in den letzten Monaten kaum eine Woche, wo ich nicht geheult habe“, sagt Verena zu RTL. „Aber wir gehen da jetzt gemeinsam durch.“ Einen besonderen Dank richtet Krusche auch an seine Fans: „Die stehen hinter mir und schreiben mir ganz viele tolle Nachrichten. Das ist Wahnsinn und gibt mir viel Power.“

Rückblickend auf sein bisheriges Leben sagt der Ballermann-Sänger: „Ich habe gefeiert, als wenn jeder Tag der Letzte wäre und hatte viel Spaß. Vielleicht ist das jetzt die Abrechnung. Aber ich bereue meinen Lebensstil trotzdem nicht.“ Negative Gedanken blendet er aus und schaut nach vorne: „Ich möchte auch in Zukunft noch Spaß am Leben haben, dafür werde ich alles geben.“

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