Keine finanzielle Unterstützung von der Queen für Prinz Andrew

Prinz Andrew hat teure Anwälte angeheuert, die sich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen ihn befassen. Nicht nur das könnte ihn in eine finanzielle Bredouille bringen. Die Queen will damit offenbar nichts zu tun haben. 

„Es ist für Andrew in mehrfacher Hinsicht eine kritische Zeit“, sagte eine Person aus Palastkreisen dem „Mirror“. Diese betonte weiterhin: „Er kommt für alle Kosten selbst auf, also muss er schnell Geld auftreiben, um die Rechnungen zu bezahlen, die jeden Tag steigen.“ Es bestehe kein Zweifel, dass die Queen ihn dabei nicht unterstützen werde, so heißt es außerdem: 

„Andrew muss sein Schlamassel selbst in Ordnung bringen“

Dass diese Möglichkeit überhaupt in Betracht gezogen wurde, habe Prinz Charles und Prinz William, Bruder und Neffe von Andrew, „absolut wütend“ gemacht. „Sie sind beide der Meinung, dass Andrew sein Schlamassel selbst in Ordnung bringen kann“, erzählte die Quelle weiter. Der Verkauf seines Chalets, das im Skigebiet von Verbier in der Schweiz liegt, sei die einzige Option für Andrew die Rechnungen zu tilgen. Das Anwesen habe er 2014 gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson gekauft, nun solle es „dringend“ verkauft werden. 

Sarah Ferguson 2004 mit ihren Töchtern Beatrice und Eugenie in Verbier: Die Familie fährt seit Jahren zum Skifahren dorthin. (Quelle: Pascal Le Segretain/Getty Images)

Einen Käufer gebe es bereits, doch das Geschäft sei noch nicht abgeschlossen. Sobald das Chalet den Besitzer gewechselt hat, müssen Prinz Andrew und Sarah Ferguson dem Bericht zufolge aber erst einmal 6,6 Millionen Pfund (7,9 Millionen Euro) an die Vorbesitzerin zahlen, denn bei ihr haben sie noch Schulden. Sarah „Fergie“ Ferguson und die gemeinsamen Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie haben gerade einen letzten Familienurlaub im Chalet verbracht, heißt es. 

Entscheidung über Prozess gegen Andrew steht noch aus

Die Klägerin Virginia Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie als 17-Jährige nach Vermittlung durch den inzwischen verstorbenen US-amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vor zwei Jahrzehnten mehrfach missbraucht zu haben. Andrew streitet dies vehement ab, zuletzt wurde eine außergerichtliche Einigung zwischen Giuffre und Epstein öffentlich gemacht. Doch Andrews Hoffnungen auf eine sofortige Beilegung des Prozesses haben sich vor Gericht in New York dennoch nicht erfüllt, denn diese sei nichtig.

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Er werde „ziemlich bald“ mitteilen, wie es in dem Verfahren um die Klage weitergehe, sagte Richter Lewis Kaplan in der ersten Januarwoche. Er wollte aber den Zeitpunkt nicht genauer benennen. Dann jedoch könnte sich entscheiden, ob sich Andrew einem vollständigen Zivilprozess stellen muss. Verliert er diesen, könnte laut „Mirror“ eine Entschädigungszahlung an Giuffre von bis zu drei Millionen Pfund (3,6 Millionen Euro) fällig sein.

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