Mandy Capristo kämpfte mit Depressionen: „Ich war permanent sehr traurig"

Mandy Capristo kämpfte mit Depressionen: „Ich war permanent sehr traurig"

Mandy Capristo: "Ich hatte depressive Momente"

Mandy Capristo spricht über schwere Zeit in ihrem Leben

Mandy Capristo (30) ist zurück! Lange war es still um die beliebte Sängerin geworden. Nach ihrer steilen Karriere war die 30-Jährige ausgebrannt und litt unter Depressionen. Jetzt spricht sie im RTL-Interview über diese schwere Zeit, und verrät, sie es aus eigener Kraft schaffte, ein neues Leben zu beginnen.

„Meine mentale Gesundheit hat unter meiner Karriere gelitten"

Mit gerade einmal 16 Jahren katapultierte es Mandy Capristo 2006 mit dem Sieg der Casting-Show „Popstars“ in den Olymp der deutschen Sängerinnen. An der Seite ihrer Band-Kolleginnen Senna Gammour (40) und Bahar Kizil (31) feierte sie mit der Band „Monrose“ große Erfolge. Nachdem sich die Girl-Band 2010 trennte, wandelte Mandy – nicht minder erfolgreich – auf Solo-Pfaden. 2012 brachte sie ihr erstes und bis dato letztes Album „Grace” raus, das nach ihrem zweiten Vornamen betitelt ist. 

Die Schattenseite des Ruhms: Einen normalen Alltag wie andere zu führen, war für Mandy unmöglich. Sie entwickelte sich vor den Augen der Öffentlichkeit vom jungen Mädchen zur Frau. Der öffentliche Druck und und die Suche nach dem, wer sie als Künstlerin wirklich ist, habe sie krank gemacht. „Ich tue mich sehr schwer mit dem Wort Depressionen, weil das ein sehr sensibles Wort ist. Ich würde sagen, dass ich definitiv depressive Momente hatte und nicht das glücklichste Ich war“, sagt die Sängerin jetzt im Interview mit RTL. 

Mandy Capristo litt unter Depressionen

„Deshalb habe ich jetzt viel geändert, viel Nein gesagt"

Mit einem Wechsel zu ihrem Zweitnamen „Grace” wollte Mandy 2012 das alte Image der Girl-Group-Sängerin abzustreifen. Damals habe sie sich auf dem absoluten Tiefpunkt befunden, wie sie jetzt gesteht. „Die Namensänderung war mein Britney-Moment. Heute kann ich das so reflektieren. Wenn du so traurig bist wie ich damals, hörst du nicht einfach auf. Ich habe viel zu viel Angst gehabt, jemanden zu enttäuschen”, erklärt die Musikerin im Interview mit „Bild“. Sie dachte „Grace” würde sie wieder mehr zu sich selbst führen. „Aber das hat nicht funktioniert”, gibt Mandy offen zu.

Mittlerweile schafft die Sängerin es, wieder positiv in die Zukunft zu blicken. Die Auszeit sei für sie genau der richtige Schritt gewesen, sie habe der „privaten Mandy Priorität gegeben“: „Das Allerwichtigste ist, zu erkennen, dass nur man selbst sich da herausbekommt. Und vor allem: immer ganz positiv zu bleiben. Ich muss sagen, dass ich heute an einem Punkt bin, wo ich sagen kann, dass ich unglaublich glücklich bin, dass ich diese Momente hatte. Sonst hätte ich einige Dinge in meinem Leben nicht so drastisch geändert“, so Mandy. 

Depressionen – diese Beratungsstellen können helfen

Hilfe bei Depressionen zu finden, ist wichtig für Betroffene, aber auch für deren Angehörige und Freunde. Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Depression zu leiden, ist es wichtig, dass Sie sich professionelle Hilfe holen. Eine Übersicht mit Beratungsstellen finden Sie hier. Sie können sie online, telefonisch oder persönlich vor Ort erreichen und sich vertrauensvoll an sie wenden, um über psychische Probleme zu sprechen.

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