Marius Borg Høiby: Sein "Stiefgroßvater" ist gestorben

Mahmoud Maktabi war ein erfolgreicher Unternehmer, er wurde der "Teppichkönig" genannt. Als er vor mehr als 60 Jahren in Norwegen ankam, hatte er nur fünf Dollar in seiner Tasche – und den Traum, einen Teppichladen zu gründen. Zwei Jahre später sollte das in Erfüllung gehen: Im Osloer Stadtteil Frogner eröffnete Maktabi sein erstes Geschäft. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Mehr als drei Millionen Perser- und Orientteppiche hat der Unternehmer landesweit im Laufe der Jahre verkauft, berichtet die Zeitung "Se og Hør".

Marius Borg Høiby: Enges Verhältnis zu seinem „Bonus-Opa“

Am 3. September 2004 heiratete seine Tochter Céline Maktabi Prinzessin Mette-Marits, 48, Ex Morten Borg – und Mahmoud Maktabi wurde "Stiefgroßvater" von Marius Borg Høiby, 24. Schnell war er eine der zentralen Figuren im Leben von Prinzessin Mette-Marits Sohn. "Ich liebe Marius mehr als meine eigenen Kinder", gab Maktabi in einem Interview mit "Se og Hør" zu. Er galt als sehr großzügig, lud seine Angehörigen gerne ein. "Ich gebe allen Enkeln dasselbe und sie bekommen immer 'Das Beste vom Besten'", verriet Maktabi vor einigen Jahren. "Wenn wir reisen, bleiben wir immer an Orten, an denen wir eine gute Zeit haben können, und wir essen immer in den besten Restaurants. Ich interessiere mich nicht für Mittelmäßigkeit." Trotz der Scheidung von Céline Maktabi und Marius' Vater Morten Borg im April 2019 blieben Marius Borg Høiby, 24, und Mahmoud Maktabi eng verbunden.

Marius Borg Høiby Sein Vater Morten Borg lässt sich scheiden

Doch sein ausschweifender Lebensstil machte Mahmoud Maktabi hin und wieder zu schaffen. "Ich hatte eine Reihe von gesundheitlichen Problemen. Viel Trinken, Rauchen und Feiern haben ihre Spuren hinterlassen", gestand Maktabi. Bereits in den Jahren 1991 als auch 1994 war er dem Tod gefährlich nahe, erklärte er "Seg og Hør": "Ich hatte zwei Herzinfarkte."

Mahmoud Maktabi: Keine Angst vorm Tod

Vor dem Sterben hatte er trotzdem keine Angst. Schon vor seinem Ableben teilte er sein Vermögen unter seinen Angehörigen auf, seine Tochter Céline übernahm das Teppichgeschäft. "Ich liebe meine Kinder", sagte Mahmoud Maktabi vor einiger Zeit. "Jetzt hoffe ich, dass alle fröhlich zu meiner Beerdigung kommen. Ich habe den Laden und das Geld verschenkt, damit bei der Beerdigung Ruhe ist. Es ist nicht schön, wenn sechs Kinder um das Geld streiten."




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Mit liebevollen Worten bestätigt auch der Bruder des Verstorbenen, Abdol Rahim Maktabi, gegenüber "VartOslo" den Tod des "Teppichkönigs". "Er war sehr ehrlich in seiner Arbeit und die Leute fühlten sich schnell an ihn gebunden. Alle Leute in der Bygdøy-Allee schätzten seine Anwesenheit sehr. Wir hatten das Glück, ihn 81 Jahre lang in unserem Leben zu haben."

Verwendete Quellen: vartoslo.no, teda.dk, seher.no

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