Nächster royaler Skandal: Queen-Cousin nutzt Beziehungen nach Russland für Profit

Nächster royaler Skandal: Queen-Cousin nutzt Beziehungen nach Russland für Profit

Prinz Michael von Kent soll „Königliche Empfehlung bei Putin“ für Geld bieten

Kaum gerät das Enthüllungsinterview von Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) in Vergessenheit, steht der nächste royale Skandal ins Haus. Und über diese Nachrichten dürfte die Queen (95) alles anderes als amused sein. Ihr Cousin, Prinz Michael von Kent (78), wird von Investigativ-Journalisten beschuldigt, seinen königlichen Status für persönlichen Profit auszunutzen. Angeblich bietet er zahlungswilligen Investoren die Chance auf ein gutes Wort beim russischen Präsidenten Wladimir Putin.

„Inoffizieller Botschafter Ihrer Majestät in Russland"

Der Cousin der Königin wurde bei einem Treffen gefilmt, bei dem verdeckten Reportern gesagt wurde, er könne angeheuert werden, um Vertretungen im Kreml zu vereinbaren. Michaels Vertrauter, der Marquess von Reading, beschrieb ihn später sogar als „inoffiziellen Botschafter Ihrer Majestät in Russland”. Der Prinz hat die Behauptungen unterdessen bestritten und die Schuld auf Marquess geschoben. Dieser habe „Vorschläge gemacht, die Prinz Michael nicht hätte erfüllen wollen oder können”. Der 78-Jährige verteidigt sich außerdem mit der Aussage, dass bei seiner Arbeit nichts ohne die Zustimmung der britischen Botschaft und die Hilfe der Russisch-Britischen Handelskammer passiere.

Prinz Michael bestreitet die Vorwürfe vehement

Doch die Aussagen der „Sunday Times“-Journalisten sehen ganz anders aus. Marquess soll die Fake-Investoren gewarnt haben, dass die Dienste des Prinzen „vertraulich” seien und fügte hinzu: „Wir reden hier relativ diskret, weil wir nicht wollen, dass die Welt erfährt, dass er sich aus rein geschäftlichen Gründen mit Putin trifft.” Eine fünftägige Reise des Prinzen nach Russland, um sich für seine Kunden stark zu machen, soll nach Angaben der „Sunday Times“ etwa 58.000 Euro kosten.

Der Prinz soll auch bereit gewesen sein, dem fiktiven Unternehmen in einer aufgezeichneten Rede für ein Honorar von 166.000 Euro seine königliche Unterstützung zu geben und sein Haus im Kensington Palace als Kulisse dafür zu nutzen. Prinz Michaels Büro bestritt gegenüber der „Sunday Times“, dass er eine „besondere Beziehung” mit dem russischen Präsidenten habe und sagte in einer Erklärung, dass er seit fast 18 Jahren keinen Kontakt zu Putin oder seinem Büro gehabt habe.

Steht wohl Aussage gegen Aussage. In jedem Fall dürfte die Queen not amused sein!

LKR

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