Prinz Harry hochemotional in "Spare": Zusammenbruch auf Dianas Beerdigung

Es ist wohl das Schlimmste, was ein Kind durchmachen muss: einen Elternteil zu Grabe tragen. Als Prinzessin Diana im Alter von nur 36 Jahren an den Folgen eines Autounfalls in einem Pariser Krankenhaus starb, hinterließ sie zwei trauernde Kinder. Prinz Harry, 38, war damals erst zwölf Jahre alt, sein großer Bruder Prinz William, 40, war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt. Zwei junge Kinder, die viel zu früh Abschied nehmen mussten und die der Tod ihrer berühmten Mutter bis ins Erwachsenenalter stark geprägt hat. 

Prinz Harry: Dianas Beerdigung war traumatisierend

Für die beiden waren die Umstände natürlich noch schwerer, da die ganze Welt zusah und sich von der "Königin der Herzen" verabschieden wollte. William und Harry konnten Diana nicht in aller Ruhe Lebewohl sagen, sondern mussten bei einer öffentlichen Trauerfeier am 6. September 1997 in der Westminster Abbey ihre Emotionen im Griff haben und Haltung bewahren. Für Kinder, die gerade erst ihre geliebte Mutter verloren haben, sicherlich traumatisierend. Schon für einen Erwachsenen wie König Charles, 74, war dieser Gang sicher sehr schwierig, doch dass ein Zwölfjähriger auf der Beerdigung seiner eigenen Mama die Fassung verliert, ist nur allzu verständlich. Das wird in "Spare", der Autobiografie von Prinz Harry, nun hochemotional beschrieben. Das Werk erschien versehentlich fünf Tage zu früh in den spanischen Buchläden – die explosiven Inhalte daraus gehen natürlich bereits um die Welt.

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Zusammenbruch in der Westminster Abbey

So auch die wahnsinnig traurige Schilderung von Prinz Harry, wie ihm wirklich auf der Beerdigung seiner Mutter zumute war. In der Öffentlichkeit wirkte der junge Harry damals unglaublich stark und gefasst, doch stand das Kind in Wirklichkeit nur unter großem Schock und brach zusammen. "Mein Körper verkrampfte sich, mein Kinn fiel herab und ich begann unkontrolliert in meine Hände zu schluchzen. Ich schämte mich dafür, den Familienethos verletzt zu haben, aber ich konnte es nicht länger zurückhalten", so die bewegenden Zeilen des Herzog von Sussex. Haltung bewahren, stark sein – für den Zwölfjährigen damals nicht möglich. Verständlicherweise. 

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Um den Tod von Prinzessin Diana ranken sich viele Mythen – auch Prinz Harry war damals davon überzeugt, dass seine Mutter "einen Unfall inszeniert" hatte, um ihrem "miserablen" Leben im Rampenlicht zu entkommen.

Prinz Harry: Er bereut das letzte Telefonat

Weiter schreibt der Ehemann von Herzogin Meghan, 41, dass er gebeten wurde, seiner verstorbenen Mutter einen "Abschiedsbrief" zu schreiben. In dem Moment verstand er, dass er sie für immer verloren hatte. Auch an das letzte Telefonat denkt Harry mit Trauer zurück. Die Brüder spielten mit ihren Cousins und Cousinen, waren beschäftigt. "Deshalb hielt ich das Gespräch knapp. Ungeduldig wollte ich einfach weiterspielen und würgte sie am Telefon ab." Bis heute wünscht sich Prinz Harry, dass er sich dafür bei seiner Mutter hätte entschuldigen können, doch dazu kam es leider nie, da sie am nächsten Tag bereits verstorben war.

Wenn man diese Worte hört, tut einem der Rotschopf unfassbar leid und man möchte ihn in den Arm nehmen und ihm einfach nur sagen: Prinzessin Diana war sich als liebevolle Mutter sehr wohl darüber bewusst, dass ihre beiden Jungs in dem Moment einfach nur spielen wollten, sie aber natürlich über alles liebten. 

Verwendete Quellen: pagesix.com, dailymail.co.uk

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