Prinz William: Drastische Konsequenzen nach Skandal-Doku

Sorgt diese Entscheidung für Ärger?

Prinz William soll alles andere als glücklich über eine Dokumentation der „BBC“ sein.

In dem Film ging es auch um William und Harrys Verhältnis zur Presse. Dabei kamen unter anderem Omid Scobie und eine Anwältin von Meghan Markle zu Wort.

Hat William nun deshalb Konsequenzen gezogen?

Prinz William, 39, soll empört sein wegen der BBC-Dokumentation über ihn und Bruder Harry, 37. Hat die Nummer zwei der Thronfolge jetzt Konsequenzen gezogen?

Prinz William: Ärger über Doku 

Prinz William und die Medien – in diesem Jahr scheint die Beziehung unter gar keinem guten Stern zu stehen. Nachdem die ganze Königsfamilie sehr mit den Vorwürfen von Prinz Harry und dessen Ehefrau Meghan im Interview mit Oprah Winfrey haderte, sorgte die BBC für den nächsten Skandal: Vor wenigen Monaten erst enthüllte ein Bericht, dass Reporter Martin Bashir, der das legendäre Interview mit Prinzessin Diana führte, den Termin mit ihr nur bekam, weil er der Prinzessin falsche Tatsachen vorspielte.

Nun sorgt eine Doku für Ärger zwischen den Royals und der Rundfunkanstalt. Die erste Folge von „Die Prinzen und die Presse“ lief vor wenigen Tagen bei der „BBC“ und soll im Königshaus für Empörung gesorgt haben. So sehr, dass William nun zu einem drastischen Schritt gegriffen hat?

Prinz William: Eindeutiges Statement  

Der Film behandelt das teils schwierige Verhältnis von Prinz William und Prinz Harry zur britischen Presse – eigentlich. Doch inzwischen geht es vor allem um ein anderes Thema: den Streit zwischen den beiden Brüdern und entsprechende Schuldzuweisungen. Denn in der Dokumentation kam unter anderem Omid Scobie zu Wort, Autor der unautorisierten Sussex-Biografie „Finding Freedom“. Er warf darin den „königlichen Haushalten„, Angestellten und Höflingen vor, Informationen über Harry und Meghan an die Presse weitergegeben zu haben. Eine heftige Unterstellung. 

Weil außerdem auch noch Meghans Anwältin persönlich zu Wort kam, sahen sich die Royals wohl gezwungen, eine Art Gegendarstellung zu erwirken, die am Ende der Dokumentation eingeblendet wurde. In einem seltenen gemeinsamen Statement teilten der Buckingham-Palast, das Clarence House und der Kensington-Palast, also Vertreter der Queen, von Charles und Camilla und von William und Kate mit:

Trotzdem werden zu oft aufgebauschte und unbegründete Behauptungen von unbekannten Quellen als Wahrheiten präsentiert und es ist enttäuschend, wenn irgendjemand auch die „BBC“, ihnen Glauben schenkt. 

Im Klartext: Die Royals sind enttäuscht von der „BBC“. Und es sieht ganz so aus, als habe William deshalb nun seine ganz eigenen Konsequenzen gezogen. 

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Prinz Wiliam: Streit wegen der Harry-Doku? 

Denn schon bald steht für William und Kate ein wichtiger Termin an. Die Cambridges werden in der Westminster Abbey ein Wohltätigkeitsevent veranstalten, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Normalerweise werden solche großen Auftritte der Königsfamilie immer in der „BBC“ übertragen. Doch wegen des Ärgers über die Dokumentation soll sich das nun ändern. Wie die „Sun“ berichtet, haben William und Kate die Rechte für die Übertragung in diesem Jahr nicht an die „BBC“, sondern an den Konkurrenzsender „ITV“ vergeben – und das glaubt man einem Insider sehr kurzfristig. Der „Sun“ sagte eine Quelle aus dem TV-Bereich:

ITV war sehr überrascht, aber glücklich, als der späte Anruf kam und ihnen dieses unglaubliche Exklusivrecht angeboten wurde. Es wird ein fantastisches Weihnachtskonzert werden, TV-Gold für die Zuschauer zu Hause.

Eine Rache-Aktion der Royals aus Ärger über die Dokumentation? Glaubt man dem Insider, klingt es genau danach.

Es war alles mit ‚BBC1‘ geplant, aber in den letzten paar Tagen hat sich das geändert, weil es fruchtbaren Streit wegen der Dokumentation gab. 

Prinz Williams Verhalten wirft Fragen auf 

Für die Royals durchaus verständlich, dass sie nicht mehr mit einem Sender zusammenarbeiten wollen, der ihnen so in den Rücken fällt. Andererseits wirft dieses Verhalten auch Fragen auf, ob es nicht an einen Eingriff in die Pressefreiheit grenzen könnte, wenn die Königsfamilie Ausstrahlungsrechte an andere Sender vergibt, weil ihnen die Berichterstattung nicht passt. Bei „ITV“ jedenfalls macht man sich solche Gedanken nicht, lässt die Quelle gegenüber der „Sun“ durchblicken, sondern freut sich über die neuen Möglichkeiten.

Das ist ein wirklicher Coup für ITV. Es ist ein ganz neues Format, die Royals waren noch nie Gastgeber eines Konzertes, das im Fernsehen übertragen wurde. Dass die Herzogin es moderiert, ist eine wirklich große Sache.“ Was genau hinter Williams Entscheidung steckt, wissen wir natürlich nicht. Und echten Royal-Fans wird es am Ende ohnehin egal sein, wo sie Kate dabei zusehen dürfen, wie sie durch den Abend führt. 

Verwendete Quellen: The Sun

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