Prinz William + Prinz Charles: Brechen sie nach dem Tod der Queen das royale Protokoll?

Prinz William, 39, und sein Vater Prinz Charles, 72, werden seit ihrer Kindheit auf die Rolle als Monarch von Großbritannien und dem britischen Commonwealth vorbereitet. Doch wie modern ist die Königsfamilie und welche Überlebenschancen hat das Ansehen der Royals nach dem Tod von Queen Elizabeth, 95? Eine Frage, die sich nicht nur die Familienmitglieder der Monarchie sicher stellen, sondern auch Medien und Expert:innen.

Der Royal-Reporter Charlie Rae hat im Gespräch mit "GB News" erklärt, dass die bisherigen Aktionen und Vorgehensweisen der beiden Thronfolger ein klares Signal sendet – und dieses beinhaltet einen massiven Bruch des Protokolls.

Prinz William und Prinz Charles lassen ihre Pläne durchblicken

Charlie Rae, einstiger Royal-Reporter für "The Sun", ist sich sicher, dass Prinz William und sein Vater "das Protokoll brechen werden, das besagt, dass sie keine öffentlichen Äußerungen machen sollten." Diese Vermutung bezieht sich vor allem auf politische Entscheidungen, die vom König oder der Königin bisher nie kommentiert wurden. 

Prinz Charles räumt auf Diese Royals müssen um ihre Residenzen zittern

Bei Prinz Charles und Prinz William ist dies schon jetzt durchaus schwierig: Beide lassen ihre Zukunftspläne für das Land klar durchblicken. Charles soll sich eine Verschlankung der Monarchie wünschen, will die zentrale Repräsentation der Krone auf wenige Royals beschränken. Eine politische Entscheidung: Immerhin zahlen die britischen Steuerzahler jährlich Millionen für Residenzen und Reisen der Königsfamilie. Ein Aspekt, der viele Royal-Kritiker hervorgebracht hat.

Prinz William + Prinz Charles: Inwiefern wird der Einfluss von Social Media die Regentschaft beeinflussen?

Ebenso sind auch viele politische Einstellungen des 39-jährigen Mannes von Herzogin Catherine, 39, bekannt. Mit dem Eartshot Prize Award, einer Initiative, die William ins Leben gerufen hat, um in den kommenden zehn Jahren gegen die Klimakrise vorzugehen, zeigt er ganz eindeutig auf, was die Politik in den vergangenen Jahrzehnten versäumt hat. In seiner Ansprache richtete er sich gezielt an die junge Generation und versprach, dass endlich gehandelt wird – ein enormer Eingriff und auch Angriff auf die Politik. Darüber hinaus ein Schritt, den Queen Elizabeth so nie wagen würde. 

Hinzukommt, dass beide Royals auf Social Media nicht nur vertreten, sondern auch stark aktiv sind. Sie bewerben ihre Projekte, zeigen persönliche Aufnahmen von Terminen und schildern ihre Wünsche für das Volk. Die Königsfamilie wirkt nahbarer, interessiert an dem Kontakt zu den Mitmenschen und vor allem modern. Das Volk weiß, wie William und Charles zu bestimmten Themen stehen. Ein eindeutiger Unterschied zur Monarchin. Queen Elizabeth hat sich hingegen nie zu Entscheidungen des Parlaments oder der Weltpolitik geäußert – und das hat einen Grund.

Deshalb äußert sich Queen Elizabeth nie zu politischen Entscheidungen

Die Rolle des britischen Monarchen oder der britischen Monarchin ist es nicht, eine politische Meinung zu vertreten. Queen Elizabeth repräsentiert die Krone. Sie hat inhaltlich keinen Einfluss auf das Parlament oder den Premierminister. In der konstitutionellen Monarchie Großbritanniens hat sich Queen Elizabeth dazu verpflichtet, zeremonielle Aufgaben zu übernehmen und das gesamte Volk zu repräsentieren – ihre politische Meinung steht im Widerspruch zu diesem Protokoll. 

"Es wird sehr interessant sein zu sehen, ob Charles und William, wenn sie den Thron besteigen, gegen das Protokoll verstoßen, das besagt, dass sie keine öffentlichen Erklärungen abgeben dürfen", so die Meinung des Royal-Experten Rae und erklärt weiter: "Ich denke, das ist wahrscheinlich ganz gut so. Die Welt hat sich von der Zeit, als die königliche Familie ihre Mystik bewahren wollte, weiterentwickelt." 

Verwendete Quellen: express.co.uk

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