Prinzessin Mette-Marit: Krankheit veränderte ihre Sicht auf den Tod

Vor etwa einem Jahr gab das norwegische Königshaus bekannt, dass Prinzessin Mette-Marit, 46, an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose leidet. Jetzt hat die Kronprinzessin, die zurzeit gemeinsam mit ihrem Mann Prinz Haakon, 46, im Literaturzug durch Deutschland reist, erneut über ihre Krankheit gesprochen. Diese habe auch ihre Sichtweise auf den Tod verändert, wie Mette-Marit gestand.

“Ich bin schneller erschöpft als früher”

Im Interview mit dem norwegischen Fernsehsender NRK gab Prinzessin Mette-Marit offen zu: “Ich bin schneller erschöpft als früher. Ich muss also heute mehr auf mich aufpassen, als ich das früher tat.” Die Prognose dieser schwer greifbaren Lungenkrankheit sei zwar unklar. Die medikamentöse Behandlung schlage jedoch gut an.

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Positiver Aspekt ihrer Erkrankung

Ihr Arbeitsalltag habe sich durch die Erkrankung verändert: “Zum ersten Mal seit meiner Hochzeit habe ich die Möglichkeit, ein etwas einfacheres Leben zu führen. Ich kann jetzt, im Gegensatz zu vorher, viel mehr selbst über meinen Alltag bestimmen, und das tut mir sehr gut”, so die Kronprinzessin. “Ich kann jetzt die Tage von meiner Form abhängig machen, und das ist durchaus ein Aspekt, der positiv an meiner Erkrankung ist. Ich kann einfach mal spazieren gehen und habe sehr viel mehr Zeit zu lesen und lebe einfach entspannter.”

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Prinzessin Mette-Marit über den Tod

Auch ihre Sicht auf den Tod habe sich durch die Krankheit verändert. Früher sei das ein schwieriges Thema für sie gewesen, gab Prinzessin Mette-Marit gegenüber der norwegischen Tageszeitung “VR” zu. Aber: “Seitdem ich krank bin, gehe ich gelassen damit um. Ich sehe den Tod nicht mehr als etwas Großes und Dunkles an.” Auch Prinz Haakon, der seiner Frau zur Seite steht, äußerte sich: Der Tod ängstige ihn zwar etwas, gab der Kronprinz zu. Jedoch habe er keine ständige Todesangst. Prinzessin Mette-Marit sagte abschließend, dass sie ihre neue Haltung zum Thema Tod als ein großes Geschenk empfinde.

Verwendete Quellen: Dana Press

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