„Smallville“-Schauspielerin Allison Mack zu drei Jahren Haft verurteilt

„Smallville“-Schauspielerin Allison Mack zu drei Jahren Haft verurteilt

Ex-"Smallville"-Schauspielerin Allison Mack vor Gericht

Allison kooperierte mit dem Staatsanwalt

Die ehemalige „Smallville“-Schauspielerin Allison Mack war erst Opfer und wurde dann selbst zur Täterin: Die 38-Jährige bekannte sich bereits für schuldig, für den Sektenführer Keith Raniere (60) und seine New Yorker Sex-Sekte NXIVM jahrelang Frauen angeworben und sexuell gefügig gemacht zu haben. Wie „TMZ“ berichtet, wurde Allison nun zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 US-Dollar verurteilt. Die Details zum Prozess zeigen wir hier im Video.

Brief: Allison Mack entschuldigt sich für ihre Fehler

Vor Gericht schwieg Allison, versteckte sich hinter ihrer Maske und ihrem Team an Anwälten. In einem Schreiben hatte sie zuvor bei all ihren Opfern um Verzeihung gebeten. „Es ist jetzt von größter Bedeutung für mich, aus tiefstem Herzen zu sagen, dass es mir leid tut“, zitiert „The Hollywood Reporter“ aus diesem Brief. Sie schreibt darin, sie habe sich mit allem, was sie hatte, in die Lehren von Keith Raniere gestürzt und von ganzem Herzen geglaubt, „dass seine Mentorenschaft mich zu einer besseren, aufgeklärteren Version meiner selbst führte.“

Keith Raniere wurde 2020 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt

Der Gründer des Sex-Kults muss für den Rest seines Lebens in den Knast. Im Oktober 2020 wurde von einem Gericht in New York ein Strafmaß von 120 Jahren für Keith Raniere festgelegt. Bereits 2019 wurde er unter anderem wegen Sex-Handels, sexueller Ausbeutung und Betrugs verurteilt worden. Der Richter Nicholas Garaufis verfügte über eine Strafzahlung von 1,75 Millionen Dollar (etwa 1,5 Millionen Euro).

Video: NXIVM-Opfer India Oxenberg bricht ihr Schweigen

India Oxenberg bricht Schweigen

Raniere hatte während des Verfahrens keine Reue gezeigt und zuletzt immer wieder erfolglos ein neues Verfahren gefordert. Bei der Strafmaßverkündung beteuerte er weiter seine Unschuld und bezichtigte einige der Frauen der Lüge, sagte aber auch, es tue ihm „sehr leid“, dass er so viel Schmerz und Zorn ausgelöst habe. Zahlreiche Unterstützer von Raniere hatten sich vor dem Gericht versammelt.

dpa/jti

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