So sieht TV-Liebling Carolin Reiber heute aus

Carolin Reiber war eines der bekanntesten und beliebtesten Gesichter in der Volksmusikbranche. Seit den 60er-Jahren führte sie Generationen von Zuschauern durch das Fernsehprogramm. 

Sie moderierte elf Jahre “Die volkstümliche Hitparade” 

Los ging es für sie im Jahr 1960 als Programmanagerin. Später wechselte sie dann ins Moderationsfach und hatte damit ihre wahre Berufung gefunden. Sie führte durch BR-Sendungen wie “Jetzt red i”, “Unser Land”, “Weihnachten mit Carolin Reiber” und von 1978 bis 1993 durch die Volksmusiksendung “Lustige Musikanten”. Für das ZDF moderierte sie unter anderem von 1990 bis 2001 “Die volkstümliche Hitparade”. 

“Die volkstümliche Hitparade”: Carolin Reiber moderierte die Show zehn Jahre lang.(Quelle: imago images / teutopress)

Optisch veränderte sich Reiber in ihrer langen TV-Karriere kaum. Vom Anfang bis zum Ende ihrer Zeit vor der Kamera trug sie stets die gleiche Kurzhaar-Frisur. Auch heute noch setzt sie auf diesen Look, wie ein Foto aus Oktober 2020 zeigt. In unserer Fotoshow können Sie sich anschauen, wie die TV-Ikone in den unterschiedlichen Jahren aussah. 

Carolin Reiber bei der 32. Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises: Sie trägt noch immer die gleiche Frisur.(Quelle: imago images / Future Image)

Ein anderer Meilenstein ihrer Karriere war die Präsentation des Vorentscheids zum Eurovision Song Contest unter anderem im Jahr 1982. In der Sendung “Ein Lied für Harrogate” (das Erste) gewann die damals 17-jährige Nicole mit ihrem Stück “Ein bißchen Frieden” – der Schützling von Komponist und Produzent Ralph Siegel setzte sich später bekanntlich auch im Finale durch.

Eine Art vorzeitiges Geburtstaggeschenk erhielt Reiber vor drei Wochen, als Ministerpräsident Markus Söder sie mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Fernsehpreises 2020 auszeichnete. “Wenn es den Begriff ‘Fernsehliebling’ nicht gäbe, für Carolin Reiber müsste er erfunden werden”, hieß es in der offiziellen Begründung. 

Authentizität, Offenheit und große Wertschätzung

Generationen von Fernsehzuschauern hätten Reiber seit den 60er-Jahren in ihr Herz geschlossen. Authentizität, Offenheit und große Wertschätzung für ihre Mitmenschen kennzeichneten sie beruflich wie privat. “Carolin Reiber ist der Inbegriff sympathischer Fernsehunterhaltung und eine ideale Repräsentantin bayerischer Lebensart.”

Die frisch gebackene Ehrenpreisträgerin bedankte sich anschließend gewohnt charmant und professionell für “56 glückliche Jahre beim Bayerischen Rundfunk, daneben 28 Jahre beim ZDF”.

In ihrer kurzen Dankesrede erinnerte sie auch an ihren Ehemann. Carolin Reiber war von 1962 bis zu seinem Tod Anfang 2014 mit ihrer großen Liebe, dem ehemaligen Deutschen Meister im Fünfkampf und Unternehmensberater Luitpold Maier, verheiratet. Die damals 17-Jährige und der fast zehn Jahre ältere bekannte Sportler hatten sich bei einem Faschingsball in München kennengelernt. “Nach einer halben Stunde wusste er, dass er mich heiraten will”, erzählte sie der “TZ”. “Bei mir ging es nicht ganz so schnell.”

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Die beiden bekamen zwei Söhne und wurden Großeltern. Einer der beiden Söhne, Marcus Luitpold, begleitete Carolin Reiber auch zur Ehrenpreisverleihung Mitte Oktober in der Münchner Residenz. Eine große TV-Geburtstagsgala ihr zu Ehren wird es auf eigenen Wunsch hin nicht geben.

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