Thomas Gottschalk stellt seinen Podcast ein

Wer in der Öffentlichkeit steht, über den kann berichtet werden. Und Thomas Gottschalk ist eines der bekanntesten TV-Gesichter Deutschlands. Nun gibt der Showmaster zu, dass er wegen der Klatschpresse seinen Podcast eingestellt habe.

“Das Problem ist, dass unser kleiner Podcast zu einer Zitatenquelle für Menschen wurde, denen ich diese Zitate einfach so nicht gegeben hätte”, so Gottschalk im aktuellen “Podschalk”. “Und irgendwelche Redakteurinnen irgendwelcher Frauenzeitungen, die man nicht als Redakteurinnen bezeichnen kann, weil sie sich irgendwelchen Dreck unter der Türspalte durch zusammenkehren, das ist etwas, wo ich einfach sage: Nee.”

“Ich konnte nicht mehr widersprechen”

Dass sich “irgendwelche Redakteurinnen irgendwelcher Frauenzeitschriften” an den Talksendungen bedient hätten, kann Gottschalk jedoch in Teilen nachvollziehen: “Dem konnte ich auch nicht mehr widersprechen – ich hatte es ja gesagt, aber nicht für die. Und mein Problem ist, dass ich jedem Menschen, der mich was fragt, eine Antwort gebe. Aber diese Antwort ist für diesen Menschen. […] Und wenn du es zertrittst, wenn du es analysierst, wenn du es aus dem Zusammenhang nimmst, dann ist es eben plötzlich was anderes, als das, was ich sagen wollte.”

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Dadurch werde er den Podcast, den er zusammen mit SWR3-Moderatorin Nicola Müntefering führte, einstellen. Erstmals auf Onlinesendung gingen die beiden Gesprächspartner 2020.

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