Trauerfeier im kleinen Kreis: Diese 30 Personen nehmen Abschied von Prinz Philip

  • Nur 30 Personen dürfen der Trauerfeier von Prinz Philip beiwohnen.
  • Darunter sind auch drei Verwandte aus Deutschland.
  • Diese Gäste werden am Samstag (17. April) in der St. George’s Chapel erwartet.

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Am Samstag, 17. April, nimmt die Royal Family Abschied von Prinz Philip. Insgesamt 30 Gäste dürfen der Trauerfeier für den verstorbenen Ehemann von Queen Elizabeth II. beiwohnen. Wer das sein wird? Der Palast veröffentlichte nun eine Liste all jener Personen, die dem Herzog von Edinburgh persönlich die letzte Ehre erweisen werden.

Neben der britischen Monarchin werden die gemeinsamen Kinder des Paares samt Partnern erwartet: Prinz Charles und Herzogin Camilla, Prinzessin Anne, Prinz Andrew sowie Prinz Edward und Sophie von Wessex. Letztere werden begleitet von ihren Kindern Louise und James. Prinz Andrews Töchter, Prinzessin Beatrice mit Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi und Prinzessin Eugenie mit Ehemann Jack Brooksbank, nehmen ebenfalls Abschied. Prinz William und Herzogin Kate sowie Prinz Harry erscheinen ohne Kinder. Harrys schwangere Ehefrau, Herzogin Meghan, reiste nicht an. Sie blieb mit Sohn Archie in den USA.

Peter Phillips und Zara Tindall samt Ehemann Mike Tindall gehören ebenfalls zu den Trauergästen. Sie sind die Kinder von Prinzessin Anne. Die Kinder der verstorbenen Prinzessin Margaret, David Armstrong-Jones sowie Sarah Chatto und Ehemann Daniel, kommen auch. Ebenso wie die Queen-Cousins Prinz Richard (Herzog von Gloucester) und Prinz Edward (Herzog von Kent) und Cousine Prinzessin Alexandra, Vizeadmiral Sir Timothy Laurence und Gräfin Mountbatten von Burma, die Kutschenfahrerin und enge Freundin des Herzogs.

Diese deutschen Royals kommen zur Trauerfeier

Auch drei deutsche Adelsmänner werden laut “Daily Mail”, die die Liste der Gäste veröffentlicht hat, vor Ort um den Queen-Gatten trauern: Prinz Philipp von Hohenlohe-Langenburg, Erbprinz Bernhard von Baden und Prinz Donatus, Landgraf von Hessen.

Prinz Philip war mit ihnen über seine vier Schwestern verwandt, die allesamt mit deutschen Adligen verheiratet waren. Philips Mutter Alice von Battenberg stammte aus dem deutschen Haus Battenberg, sein Vater Andreas von Griechenland aus dem deutschen Adelshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Seitenlinie des Hochadelsgeschlechts Oldenburg. Zu Deutschland fühlte sich Prinz Philip deshalb sein Leben lang verbunden.

Wer sind die drei Adelsmänner?

Prinz Philipp von Hohenlohe-Langenburg ist der Enkelsohn von Prinz Philips Schwester Margarita. Er ist Unternehmer, Chef des Hauses Hohenlohe-Langenburg und Vorsitzender des Vereins Burgen, Schlösser, Gärten Baden-Württemberg. Laut eigener Aussage hätten er und Prinz Philip sich mehrmals im Jahr getroffen und sich über die verschiedensten Dinge ausgetauscht, darunter “Forstwirtschaft, die Jagd und die Beobachtung von Wildvögeln”, sagte er dem “Hohenloher Tagblatt”. Der 51-Jährige fühle sich geehrt, “dass ich an der Feier in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor teilnehmen darf”.

Erbprinz Bernhard von Baden ist der Enkelsohn von Philips Schwester Theodora. In einer Pressemitteilung des 50-Jährigen heißt es unter anderem: “Prinz Philip war unserer Familie und Schloss Salem Zeit seines Lebens eng verbunden. Er nahm stets mit lebhaftem Interesse an der Entwicklung der jüngeren und jüngsten Familiengenerationen teil.” Prinz Philip war 1933 Schüler im Internat Schloss Salem.

Prinz Heinrich Donatus von Hessen ist ein Cousin des Herzogs von Edinburgh. Er ist Oberhaupt des Hauses Hessen, in das die beiden jüngeren Schwestern von Philip, Cecilia und Sophie, eingeheiratet haben.

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Sarah Ferguson ist nicht eingeladen

Bei lediglich 30 Trauergästen, die wegen der Corona-Bestimmungen auf Prinz Philips Beerdigung zugelassen sind, war es unumgänglich, zahlreichen Personen eine Einladung vorzuenthalten. Eine von ihnen ist Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew. Zwar soll sie sich Berichten zufolge derzeit mit Andrew in der Royal Lodge, dem geteilten Anwesen südlich von Schloss Windsor, befinden, bei der Beisetzung am 17. April wird sie aber fehlen.

Ihre Unterstützung für die Queen während dieser schweren Zeit drückt “Fergie” auf andere Weise aus, berichtet “The Mirror”. Immer wieder habe sie sich zuletzt mit Elizabeth II., mit der Ferguson trotz der Scheidung von Prinz Andrew 1996 ein inniges Verhältnis pflegen soll, zu gemeinsamen Spaziergängen getroffen – teilweise zweimal täglich, heißt es. Fergusons Beziehung zu Prinz Philip sei hingegen nicht die beste gewesen – spätestens, nachdem innige Fotos der Herzogin von York mit einem anderen Mann durch die Medien gingen, nur Monate nach der Trennung von Prinz Andrew im Jahr 1992. © 1&1 Mail & Media/spot on news

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