"Was Medien toll finden, findet die Gay-Szene auf einmal blöd"

Aus der deutschen TV-Landschaft ist er kaum noch wegzudenken. Doch dem “Let’s Dance”-Juror schlägt weiterhin viel Kritik entgegen, gerade von der Gay-Community. 

Im Interview mit “Gala” sagte der 53-Jährige: “Im deutschen Fernsehen ist es nicht normal, dass jemand wie ich fester Bestandteil einer der besten Live-Shows ist.” Denn González vereine mehrere Minderheiten: “Ich bin Mulatte. Ich bin Latino. Ich bin gay.” Zwar sei es dem Publikum über “Let’s Dance” möglich gewesen, ihn besser kennenzulernen, jedoch spalte er weiter die Gemüter. “Frauen mögen mich, ihre Ehemänner akzeptieren mich,” scherzte er.

“Was die Medien toll finden, findet die Gay-Szene auf einmal blöd”

“Ich polarisiere. Besonders bei den Homosexuellen.” Denn gerade in der Community stößt er teilweise auf Kritik: “Was die Medien toll finden, findet die Gay-Szene auf einmal blöd.” Dort herrsche oftmals der Wunsch “hetero-like” aufzutreten, was den Choreografen störe. “Ich wünsche mir, dass es wieder bunter zugeht und Akzeptanz für alle da ist.”

  • Sie hörte nicht auf seinen Rat: Ennesto Monté macht mit Freundin Schluss
  • Krebs im Endstadium: Shannen Doherty will Abschiedsvideos drehen
  • “Instagram ist nicht Realität” : Yvonne Catterfeld zeigt intime Collage

Sein Durchbruch im Fernsehen sei Zufall gewesen, wie González erklärte. Er habe sich aus Spaß bei “Germany’s next Topmodel” beworben, kannte das Format eigentlich gar nicht. Wenige Tage später begann er Kandidatinnen den Catwalk auf High Heels beizubringen. Mit seiner Ablöse von Laufstegcoach Bruce Darnell wurde er schnell zum heimlichen Star in Heidi Klums Show. Zwei Jahre später verließ er die Castingsendung. Zu Klum pflege er weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis. “Wenn wir uns sehen, freuen wir uns.”

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel