Wegen Erpressung: Ex von Dieter Wedel wieder vor Gericht

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Dieter Wedel musste sich auch seine Ex-Freundin Dominique Voland vor Gericht rechtfertigen. Jetzt legte die Frau Einspruch ein und zerrt auch Wedel vor Gericht.  

Darum ging es im Prozess gegen Wedel 

Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt seit mehr als zwei Jahren wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung gegen Wedel. Eine ehemalige Schauspielerin wirft dem Regisseur (“Der große Bellheim”) vor, er habe sie im Sommer 1996 in einem Münchner Hotel zum Sex gezwungen.

Damals sei sie 27 Jahre alt gewesen und habe für eine Rolle vorsprechen wollen. 2018 beschuldigten drei Ex-Schauspielerinnen Wedel im “Zeit-Magazin”, sie in den 1990er Jahren sexuell bedrängt zu haben. Der Fall wurde der bekannteste in der deutschen #MeToo-Debatte, die 2017 ins Rollen gekommen war.

Das soll im neuen Prozess verhandelt werden 

In diesem Zusammenhang wirft der Regisseur, der die Vorwürfe gegen ihn bestreitet, seiner früheren Partnerin nach Angaben ihres Anwalts vor, ihn erpresst zu haben. Sie habe Geld gefordert und damit gedroht, sich andernfalls in der Presse negativ über ihn zu äußern. Das Gericht verhängte einen Strafbefehl gegen Voland, gegen den sie Einspruch einlegte. Darum kommt es nun in Berlin zum Prozess, in dem Wedel als mutmaßlich Geschädigter voraussichtlich als Zeuge geladen wird. Seit Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn hatte er öffentliche Auftritte gemieden.

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Dieter Wedel soll von 1997 bis 2009 eine Beziehung mit der damaligen Fitness-Trainerin Dominique Voland geführt haben. Gleichzeitig war Wedel auch mit seiner Ehefrau Uschi Wolters zusammen.

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