Daniel Brühls Regiedebüt geht ins Rennen

Die Wettbewerbsfilme für die Berlinale 2021 stehen fest. Insgesamt 15 Filme, darunter zwei Regiedebüts, konkurrieren um den Goldenen Bären. So wirft unter anderem Schauspieler Daniel Brühl (42, "Die fetten Jahre sind vorbei") mit seinem Erstlingswerk "Nebenan" seinen Hut in den Ring. Der Film, in dem Brühl neben Peter Kurth (63) auch die Hauptrolle spielt, ist eine von vier deutschen Produktionen bei der Berlinale.

Dominik Graf tritt mit der Verfilmung von Erich Kästners Satire "Fabian" an, Maria Speth mit dem Dokumentarfilm "Herr Bachmann und seine Klasse" sowie Maria Schrader mit "Ich bin dein Mensch". Mit "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" (Deutschland/Georgien) und "Natural Light" (Ungarn/Lettland/Frankreich/Deutschland) sind zudem noch zwei Beiträge mit deutscher Beteiligung vertreten. Des Weiteren stehen unter anderem Produktionen aus Weißrussland, Mexiko, Südkorea, Frankreich, dem Iran und Weißrussland zur Auswahl.

"Wenn der Wettbewerb ein Bild des Kinos zeichnet, wie es ist und wie es sein wird, dann können wir sagen, dass die Disruption, die durch die Ereignisse 2020 ausgelöst wurde, Filmemacher*innen dazu veranlasst hat, Kraft aus dieser Situation zu schöpfen und zutiefst persönliche Filme zu kreieren", sagt Carlo Chatrian, der Künstlerische Leiter des Filmfestivals, über die Auswahl. Der diesjährige Wettbewerb sei zwar weniger umfangreich, dafür aber inhaltlich und formal sehr dicht.

So läuft die Berlinale 2021 ab

Wie viele andere Preisverleihungen und Filmfestivals musste auch die Berlinale aufgrund der Corona-Pandemie ein neues Konzept erstellen. Die 71. Internationalen Filmfestspiele von Berlin werden in zwei Stufen stattfinden: Vom 1. bis 5. März können Fachpublikum und Pressevertreter online die Filmauswahl ansehen. Vom 9. bis 20. Juni findet in Berlin ein Summer Special mit zahlreichen Kinovorführungen, bei dem auch die Filmschaffenden anwesend sein werden, für das Publikum statt.

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