Das sagt Willi Herren zum "Promis unter Palmen"-Skandal

Die neue Staffel “Promis unter Palmen” sorgt für Aufregung. Marcus Prinz von Anhalt fiel durch homophobe Äußerungen auf. Zuschauer kritisierten daraufhin Sat.1. t-online erreichte nun Willi Herren zu dem Thema. Der TV-Star ist ebenfalls Teil der Realityshow. 

In der ersten Folge der neuen “Promis unter Palmen”-Folge wurde es bereits nach wenigen Minuten unangenehm. Vor allem Marcus Prinz von Anhalt überspannte den Bogen. Er äußerte sich homophob und frauenfeindlich. 

Schon am ersten Abend eskalierte die Situation in der thailändischen Villa, in der zwölf Promis mehrere Wochen miteinander verbringen müssen. Es floss viel Alkohol, besonders bei Prinz Marcus, der sich in einer Art äußerte, die für Kritik sorgte. Er empfinde es als “ekelhaft”, wenn sich zwei Männer küssen, erzählte er ungefragt an diesem Abend. 

"Promis unter Palmen"
Marcus von Anhalt zieht in die Villa ein

Während der Großteil der Promis versuchte, den betrunkenen von Anhalt zu beruhigen und seine getätigten Sätze dem Alkohol zuschrieb, waren nur zwei der Teilnehmer laut und stellten sich gegen von Anhalt: Kate Merlan und Willi Herren.

“Im wahren Leben greift auch keiner ein” 

Viele Zuschauer kritisierten nach Ausstrahlung der Sendung, dass Sat 1 Prinz Marcus nicht rausgeworfen hatte. Darauf angesprochen erklärt Herren im t-online-Interview: “Im wahren Leben greift auch keiner ein. Realityformate heißen deshalb so, weil man einen realen Querschnitt der Gesellschaft sieht. Homophobie gehört leider auch zur Gesellschaft dazu.”
 

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Er selbst hätte sich das alles anders gewünscht. Es helfe allerdings seiner Meinung nach nur eines: “Da muss man seine Meinung sagen, sachlich. Man muss immer wieder das Gespräch suchen.” Deshalb finde er es auch “gut, dass Sat.1 diese Thematik aufmacht und sich mit aller Deutlichkeit positioniert”.

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Herren selbst kann das Verhalten von Marcus Prinz von Anhalt auch noch Wochen nach den Dreharbeiten in Thailand nicht verstehen. “Ich persönlich lebe in einer aufgeklärten und toleranten Welt, weil ich mir diese so schaffe. In meinem Umfeld gibt es keine Menschen, die andere nach Herkunft, Aussehen oder Sexualität beurteilen. Doch es gibt diese Menschen. Das haben wir gesehen.” 

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