So kurios war die "Bares für Rares"-Sonderausgabe "Tierisches Vergnügen"

Schmuggelware und Schmetter-bling-bling gab's in der Sonderausgabe von "Bares für Rares". Da staunte nicht nur Horst Lichter. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Horst Lichter war wieder in seinem Element: Eine weitere Spezialausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" stand an und widmete sich ganz dem Motto "Tierisches Vergnügen". Wie passend, hatte Hundefreund Lichter doch gerade einen neuen vierbeinigen Gefährten namens Stella gefunden. © ZDF
Verkäuferin Lena Ludwar aus Düsseldorf war kein auspesprochener Pferde-Freund – und auch sonst hatte niemand in ihrer Familie ein Faible für die edlen Tiere. Entsprechend niedrig war das Interesse an dieser Pferde-Skulptur aus Bronze. Immerhin war Experte Colmar Schulte-Goltz total begeistert von dem "lebendigen Kunstwerk". © ZDF
Das tierische Kunstwerk stammte von der unter Sammlern berühmten Bildhauerin Friderun von Stralendorff-Eilers – Pferdemotive waren ihr Markenzeichen. Bereits der Experte hatte angedeutet, dass diese Skulpturen "sehr gut verkäuflich" seien, und taxierte den Wert auf 1.400 Euro. Händlerin Susanne Steiger war immerhin bereit, 1.100 Euro dafür auf den Tisch zu legen.© ZDF
Karlheinz Pallapies aus Castrop-Rauxel fiel aus allen Wolken, als er im Museum of Modern Art in New York ein Rupfentier sah: "Donnerwetter, so ein Teil hast du doch im Keller!" © ZDF
Laut Expertise hatte die bekannte Designerin Renate Müller das therapeutische Spielzeug entworfen. Sie hatte dabei unterschiedliche Materialien eingesetzt, um die kindlichen Sinne zu fördern. Doch dieses Exemplar war "unbespielt" und laut Sven Deutschmanek deshalb ein kleines Vermögen wert: 1.500 Euro.© ZDF
Auch im Händlerraum sorgten das Therapietier und sein perfekter Zustand für große Augen bei den Händler. Fabian Kahl (links) erkannte sofort die Designerin dahinter. Im Duell mit Markus Wildhagen und Ludwig Hofmaier bot er am Ende 1.200 Euro und schnappte sich damit das seltene Exemplar.© ZDF
Esther Aschitsch aus Alfeld hatte das ungewöhnliche Frosch-Konzert vererbt bekommen. Die kleinen Figuren von Franz Xaver Bergmann waren damals ein Geschenk zum 50. Hochzeitstag ihrer Großeltern gewesen. Diese hatten das Orchester in Wien gekauft, wo der Künstler bereits 1900 eine eigene Gießerei für seine Bronze-Figuren aufgemacht hatte.© ZDF
Laut Expertise wurden die musikalischen Bronzefrösche des bekannten Künstlers oft gefälscht. Doch hier handelte es sich um Originale mit einem Marktwert von bis zu 900 Euro. Angeheizt von ironischen Kommentaren seiner Händlerkollegen – "Sei kein Frosch, Waldi!" – zahlte Walter Lehnertz am Ende 800 Euro für die tierische Band.© ZDF
Oliver Busch aus Saarbrücken hatte sein Gesellenstück aus der Ausbildung zum Goldschmied dabei: eine Schmetterlings-Brosche an einer Perlenkette. Das 2-in-1-Schmuckstück mit persönlicher Geschichte lag bei ihm jedoch nur im Schrank. Und das fand auch Expertin Wendela Horz zu schade: Immerhin wurde der Schmuck aus 750er-Gold, Opalen und Perlen gefertigt. © ZDF
Laut Wendela Horz war das Einzelstück 1.000 Euro wert. Auch die Händler wussten die Handwerkskunst zu schätzen. Händler Ludwig Hofmeier bot schnell die gewünschte Summe, doch seiner Kollegin Elke Velten war der Schmetter-bling-bling sogar noch einmal 100 Euro mehr wert.© ZDF
Experte Deutschmanek erklärte das 1950er-Jahre-Schaukeltier der Kinder-Schuhmarke zum "bekanntesten Elefanten Deutschlands" – nur beim Sohn von Verkäuferin Julia Kaiser-Blumenthal aus Maxdorf fand das Spielzeug kaum Anklang.© ZDF
Händler Walter Lehnertz besaß bereits einen Elefanten der gleichnamigen Schuhmarke – und wollte auch keinen zweiten. Doch Christian Vechtel hingegen gefiel das Werbe-Objekt im Originalzustand so gut, dass er dafür 120 Euro auf den Tisch legte. Experte Deutschmanek hatte den Wert des Schaukeltiers vorab auf 150 bis 200 Euro geschätzt. © ZDF
Hundefreund Lichter fand die Zwergschnauzer-Brosche "unheimlich süß" und verstand überhaupt nicht, warum Inga Schiffer aus Frechen das Erbstück verkaufen wollte. Auch Heide Rezepa-Zabel gefiel vor allem das detaillierte Fell und bewegliche Köpfchen des Hündchens aus Gold "sehr, sehr gut". Alles wegen der "gesunden Ernährung", scherzte Lichter.© ZDF
Die Gold-Brosche aus den 1960er Jahren hatte Vorbilder wie "Tim und Struppi" und war laut Rezepa-Zabel 1.200 Euro wert – viel mehr, als die Verkäuferin erwartet hätte. Und sie hatte auch im Händlerraum das Glück, einen Hundeliebhaber zu finden: Susanne Steiger war entzückt und bezahlte 800 Euro für den goldigen Schnauzer. © ZDF
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