"The Voice"-Finale wird zur Pannenshow

Am Sonntagabend kämpften die letzten Talente bei „The Voice of Germany“ um den Sieg. Dabei gab es nicht nur große Emotionen, sondern vor allem auch viele Lacher. Denn ein Malheur jagte das nächste.

„The Voice of Germany“: Sieger Sebastian Krenz und Coach Johannes Oerding. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Doch neben den vielen emotionalen Momenten, für die die Finalisten mit ihren Auftritten sorgten, gab es während der Liveshow auch jede Menge Pannen. Gleich zu Beginn sorgte ein Tonproblem für Aufregung. Als alle Talente zum Auftakt der Sendung gemeinsam performten, übertönte ein durchdringendes Piepen ihren Gesang. Rund 20 Sekunden lang mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen den schrillen Ton ertragen. „Ich habe mich dermaßen erschrocken, dachte mein Fernseher explodiert“, schrieb ein Twitter-User. „Autsch, jetzt tun mir die Ohren weh“, klagte ein anderer. 

Unerwarteter Auftritt sorgt für Lacher

Wenig später war dem Publikum allerdings wieder zum Lachen zumute. Dafür sorgte das nächste Malheur: Mitten in einer Moderation von Lena Gercke wirbelten plötzlich zwei Reinigungskräfte durchs Bild und wischten in aller Seelenruhe den Boden. Das Model wurde durch den unerwarteten Auftritt allerdings komplett aus dem Konzept gebracht. „Ist alles in Ordnung? Sind wir bei ‚Verstecke Kamera‘?“, wunderte Lena sich.

Die Coaches konnten sich vor Lachen hingegen kaum halten, vor allem Mark Forster. „Das ist der TV-Moment des Jahres. Grimmepreis-verdächtig“, jubelte er und wischte kurzerhand selbst noch über das Parkett.

Für Panne Nummer drei sorgte Sarah Connor. Während sich Superstar Ed Sheeran, der seinen Auftritt im Studio aufgrund von Corona-Fällen in seinem Team absagen musste, per Video-Botschaft zuschaltete, schwenkte eine Kamera plötzlich auf die Sängerin. Es wurde genau der Moment eingefangen, in dem sie mit Handzeichen andeutete, eine Zigarette rauchen gehen zu wollen. Das blieb auch den TV-Zuschauern nicht verborgen, die sich köstlich amüsierten.

Insgesamt wurde die elfte „The Voice“-Staffel etwas vom Pech verfolgt. Die Corona-Pandemie sorgte für einige Ausfälle. Im September erkrankte Sarah Connor während der Dreharbeiten und musste in dieser Zeit aus der Quarantäne zugeschaltet werden. Im Halbfinale vor einer Woche musste die angekündigte Rockband Coldplay wegen eines Corona-Falls in ihrem Team passen. Aus dem gleichen Grund sagte für das Finale kurzfristig Ed Sheeran ab. Für ihn sprang die Britin Birdy ein. 

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Im Finale musste außerdem auf Moderator Thore Schölermann verzichtet werden, der seit fast zehn Jahren dabei ist. Das allerdings aus einem schönen Grund: Er ist vor wenigen Tagen zum ersten Mal Vater geworden. Neben Lena Gercke führte deshalb Steven Gätjen durch die Liveshow.

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