"Zervakis & Opdenhövel. Live": Linda Zervakis wechselt zu ProSieben

  • Das Baerbock-Interview war erst der Anfang: Privatsender ProSieben will in Zukunft verstärkt auf Information setzen.
  • Ab Herbst soll ein wöchentliches Journal live auf Sendung gehen.
  • Mit an Bord: Ex-“Tagesschau”-Sprecherin Linda Zervakis, die gemeinsam mit Matthias Opdenhövel moderiert.

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Am Montagabend präsentierte Linda Zervakis zum letzten Mal die “Tagesschau”. Zwei Tage später steht fest, wie es für sie weitergeht. Ab Herbst wird die 45-Jährige gemeinsam mit Matthias Opdenhövel ein neues Nachrichtenjournal beim Privatsender ProSieben moderieren, wie Senderchef Daniel Rosemann auf einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch bekannt gab.

Damit ist sie die zweite Person, die binnen kürzester Zeit von den Öffentlich-Rechtlichen zu einem Privatsender wechselt. Erst Ende März war bekannt geworden, dass ihr ehemaliger “Tagesschau”-Kollege Jan Hofer für RTL ein neues Nachrichtenformat moderieren wird.

“Zervakis & Opdenhövel. Live.”: Wöchentlich live zur Primetime

“Zervakis & Opdenhövel. Live.” wird das neue Format heißen. Und wie der Titel schon sagt, soll es live zur besten Sendezeit von 20:15 Uhr bis 22:15 Uhr ausgestrahlt werden. “Viertelstunde kann ich. Jetzt muss ich beweisen, dass ich eindreiviertel Stunden dranhängen kann”, sagte Linda Zervakis bei ihrer Vorstellung mit Blick auf ihre bisherige Rolle bei der “Tagesschau”.

Der genaue Starttermin sowie der Wochentag stehen noch nicht fest. Es werde aber im Herbst noch vor der Bundestagswahl losgehen.

Es sollen sowohl Politiker live im Studio interviewt als auch Hintergrundbeiträge zu Themenkomplexen wie Wirecard oder Syrien gezeigt werden. Der AfD wolle man aber keine Plattform bieten. “Die Partei wird vom Verfassungsschutz beobachtet, für uns verläuft da eine Grenze”, sagte Rosemann.

Mit “Zervakis & Opdenhövel. Live.” und weiteren Formaten will ProSieben mehr inhaltliche Relevanz ins Programm bringen. Vom Senderslogan “We love to entertain you” will man sich deswegen aber nicht verabschieden. Vielmehr solle beides zusammengehen. “Es darf gelacht werden, es darf geweint werden”, sagte Zervakis.

Zervakis: “Frau Merkel, das ist eine Einladung”

Auf die Frage, welchen Gast sie sich für das Format wünschen würde, nannte Zervakis die jetzige Kanzlerin: “Die könnte doch kurz vor Weihnachten bei uns vorbeischauen.” Dann sei sie ja im politischen Ruhestand und könne Auskunft geben, wie es als Kanzlerin der Bundesrepublik so war. “Frau Merkel, das ist eine Einladung.” (jwo)

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