"Elvis' Kathedrale": U2 eröffnen Mega-Eventhalle in Las Vegas

Die irische Rockband U2 hat die neue, kugelförmige Eventhalle in Las Vegas, die MSG Sphere, mit einer spektakulären Live-Show eröffnet.

„Das ist Elvis‘ Kathedrale!“, rief Frontmann Bono am Freitagabend nach den ersten Songs, allesamt vom „Achtung Baby“-Album (1991). Über einen riesigen Bildschirm mit mehr als 250 Milliarden Pixeln – innen und außen die Halle umspannend – glitten unter anderem ein Sonnenaufgang in der Wüste, die glitzernde Skyline um die Halle, gefährdete Tierarten Nevadas, ein Ozean und ein Feuerwerk.

© Reuters

Las Vegas. Zahlreiche Promis wohnten dem Eröffnungsspektakel bei. Unter den Gästen waren die ehemaligen Tennisspieler Steffi Graf und Andre Agassi und Promis wie Elizabeth Banks, Dakota Fanning, Aaron Paul,  Oprah, LeBron James, Matt Damon, Ava DuVernay, Josh Duhamel, Jason Bateman, Jon Hamm, Bryan Cranston, Aaron Paul, Oscar de la Hoya, Snoop Dogg, Dr. Dre, Henrik Lundqvist, Lars Ulrich von Metallica, Flava Flav, Diplo, Paul McCartney und Orlando Bloom .

Die MSG Sphere ist nach Angaben der Betreiber die größte kugelförmige Halle der Welt – 111 Meter hoch und knapp 160 Meter breit. Bis zu 20 000 Menschen haben darin Platz. Das Publikum ist von einem riesigen LED-Bildschirm umgeben, dazu können mit modernster Technik spezieller Sound, Wind, Dampf und verschiedene Gerüche erzeugt werden.

U2 spielte Hits wie „Elevation“, „Where The Streets Have No Name“, „With or Without You“, aber auch ihren am gleichen Tag veröffentlichten neuen Song „Atomic City“. Bis Dezember wird die Band an 25 Abenden in der MSG Sphere in Las Vegas spielen. „Die Show war gigantisch, die klaren Visuals waren extrem real“, sagte Anne Viefhues, die für die deutsche Fanseite „u2tour.de“ nach Las Vegas gereist war, direkt nach dem Konzert der dpa. „Manchmal wirkte es, als würden die Bilder auf einen zukommen. Auch musikalisch war die Band fantastisch.“ Bono wirkte oft sichtbar bewegt, demütig ob der Größe des Ereignisses und der Location und zu Tränen gerührt, nach der Pandemie wieder vor den Fans zu stehen.

„Manchmal fühlte es sich an, als käme Gott vom Himmel herab“

Die Vertretung des erkrankten Schlagzeugers Larry Mullen, der Niederländer Bram van den Berg, wurde von Band und Fans begeistert aufgenommen. Sei klar, dass Mullen U2’s Schlagzeuger ist und bleibe, so Michelle Shermer, die für die von Bono mitgegründete Organisation ONE tätig ist. „Aber Bram hat das sehr gut gemacht.“ Auch sie fand die Show unglaublich: „Manchmal fühlte es sich an, als käme Gott vom Himmel herab – und im nächsten Moment gingen die Lichter aus und es war wieder ganz intim, nur die Band allein ohne viel Drumherum.“

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Schon bei früheren Tourneen haben Bono (63) und seine Kollegen immer wieder neue Showelemente genutzt – bei der Zoo TV Tour (1992 bis 1993) hingen etwa erstmals riesige Fernseher und Trabis über der Bühne.

(dpa)

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